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Antisemitismusbeauftragter: Damaliges Staatsversagen hat eine offene Wunde hinterlassen

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle fordert von der Bundesregierung, Verantwortung für das Olympia-Attentat zu übernehmen und die Ereignisse von 1972 aufzuarbeiten. Damals wurden elf entführte israelische Sportler ermordet. Hören Sie dazu ein Interview mit Bayerns Antisemitismusbeauftragten und dem Deutschlandfunk ...

2022-08-29T08:57:14+02:0024.08.2022|für geschichtliches Erbe|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter richtet am 26. Juli Gedenkveranstaltung an Attentat auf israelische Mannschaft mit Ankie Spitzer aus

Ludwig Spaenle: „Wir müssen den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags auf die israelische Nationalmannschaft 1972 eine Stimme geben“ München. Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle hat anlässlich des Gedenkens an den Terroranschlag auf die israelische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren eine faire Entschädigung für die Angehörigen der 11 israelischen Opfer durch die Bundesrepublik Deutschland gefordert. „50 Jahre nach dem palästinensischen Terroranschlag sind wir noch meilenweit von einem fairen Umgang entfernt. Deshalb will ich die Sprecherin der Angehörigen der ermordeten israelischen Sportler Ankie Spitzer in einer öffentlichen Veranstaltung zu Wort kommen lassen“, so Dr. Spaenle. Die Bundesrepublik Deutschland müsse die nötigen Mittel für eine Entschädigung bereitstellen. Es sei beschämend, wie die Bundesrepublik Deutschland den Mantel des Schweigens über das [Mehr...]

2022-07-20T12:50:07+02:0020.07.2022|Presse|

Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle richtet am 26. Juli an der LMU München eine Veranstaltung zum Gedenken an das Attentat auf die israelische Olympiamannschaft und die Opfer aus

2022 jähren sich die Olympischen Spiele in München, aber auch das dramatische Attentat von Terroristen auf die israelische Nationalmannschaft zum 50. Mal. Aus diesem Anlass lädt der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) am 26. Juli zu einer Veranstaltung  zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in München ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Landessportverband e.V. (BLSV), statt: Dienstag, 26. Juli 2022, um 19.00 Uhr in der Kleinen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, München. Im Mittelpunkt stehen die Ausführungen von Ankie Spitzer, Sprecherin der Opferfamilien der israelischen Olympiamannschaft von 1972, und Richard C. Schneider, ehemaliger Korrespondent [Mehr...]

2022-07-18T10:54:46+02:0018.07.2022|Presse|

„Reden über“ Olympia ´72 – Das Attentat – Bayern

Zu einer hochkarätig besetzten Gesprächsrunde der Vortrags- und Diskussionsreihe "Reden über", lud der Regierungsbeauftragte Dr. Ludwig Spaenle am 13.07.2022 in die LMU München ein. Mit den Autoren Roman Deininger und Uwe Ritzer, die sowohl das Attentat in seiner auch heutigen Relevanz als auch die verschleppende Aufarbeitung kritisch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

2022-10-06T16:37:13+02:0013.07.2022|Reden über|

Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle richtet zwei Veranstaltungen zu 50 Jahren Olympische Spiele und Gedenken an Attentat auf israelische Mannschaft aus

am 13. und 26. Juli an der LMU München München: 2022 jähren sich die Olympischen Spiele in München und auch das dramatische Attentat von Terroristen auf die israelische Nationalmannschaft zum 50. Mal. Aus diesem Anlass lädt der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im Juli 2022 zu zwei Veranstaltungen in München ein. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Bayerischen Landessportverband e.V. (BLSV), statt: Mittwoch, 13. Juli 2022, um 18.30 Uhr in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Geschwister-Scholl-Platz 1, München. Impulsvortrag von Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Lehrstuhlinhaber für Bayerische Geschichte (LMU). Dann folgt eine Podiumsdiskussion mit Uwe Ritzer und [Mehr...]

2022-07-05T12:07:31+02:0005.07.2022|Presse|

Erinnerungsprojekt 50 Jahre Olympia-Attentat München

Zwölf Monate – Zwölf Namen 50 Jahre Olympia-Attentat München 50 Jahre nach den Olympischen Spielen in München wird 2022 ganzjährig an das Olympia-Attentat vom 5.-6. September 1972 erinnert. Jeden Monat steht dabei ein Opfer im Mittelpunkt des Gedenkens. Es sind verschiedene Interventionen im öffentlichen Raum geplant, von Installationen, die den ganzen Monat über zu sehen sein werden bis hin zu eintägigen Aktionen. Konzipiert und koordiniert wird das Erinnerungsprojekt vom Jüdischen Museum München in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum München und dem Generalkonsulat des Staates Israel. Lesen Sie dazu mehr auf den Seiten des Jüdischen Museums: Jüdisches Museum München - Zwölf Monate – Zwölf Namen Zum Download Flyer und Programm hier...

2022-07-20T12:41:33+02:0001.07.2022|für geschichtliches Erbe|

Olympia 72 in Bildern – Fotografien aus den Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek

        Die Olympischen Spiele von 1972 prägen München bis heute. Zum 50. Jubiläum widmet die Bayerische Staatsbibliothek diesem Ereignis eine große Jahresausstellung. Knapp 140 Fotografien aus der Zeit 1965 bis 1972 zeigen die Münchner Spiele aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Bilder stammen aus den zahlreichen Fotoarchiven, die die Bayerische Staatsbibliothek kuratiert, darunter Aufnahmen von Max Prugger, Karsten de Riese und aus dem STERN-Fotoarchiv. Sie wurden erst kürzlich erworben und werden erstmals öffentlich gezeigt. Zu sehen sind ferner Fotografien von Georg Fruhstorfer, Felicitas Timpe und Joachim Kankel. Alle Bilder werden in hochauflösenden Reproduktionen präsentiert. Mehr...

2022-07-20T12:42:11+02:0001.07.2022|für geschichtliches Erbe|

Die Olympischen Spiele und das Olympia-Attentat 1972 in München

Vermittlung und Erinnerung 2022 jähren sich die XX. Olympischen Sommerspiele in München zum 50. Mal. Die „heiteren Spiele“ wurden jedoch am 5. September 1972 erschüttert, als das palästinensische Terrorkommando „Schwarzer September“ ein Attentat auf die israelische Olympiamannschaft verübte, in dessen Verlauf elf israelische Sportler und ein bayerischer Polizist getötet wurden. Unter Federführung der LMU im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Führungen erfahren Lehrkräfte u. a., welche Relevanz und welches große Potenzial das Olympia-Attentat für das historische Lernen birgt. Mit drei hochkarätigen Rednern der LMU: Prof. Dr. Michael Brenner, Prof. Dr. Michele Barricelli und Prof. Dr. Ferdinand Kramer, der Generalkonsulin des Staates Israel, Carmela Shamir, sowie dem Regierungsbeauftragten, Dr. Ludwig Spaenle, wird ein umfassendes Bild auch mit persönlichen Eindrücken dieser Zeit [Mehr...]

2022-07-20T12:43:02+02:0001.07.2022|für geschichtliches Erbe|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle setzt auf neue Impulse in der Lehrerbildung

„Wir wollen unsere Anstrengungen gegen Antisemitismus bei der Lehrerbildung weiter ausbauen“ MÜNCHEN/GUNZENHAUSEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, will in der Lehrerbildung im Freistaat zusätzliche Impulse gegen Antisemitismus setzen. Dabei geht es um inhaltliche Aspekte sowohl in der universitären Ausbildungsphase wie auch um den Vorbereitungsdienst. Dabei steht er seit längerem im Dialog mit Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Heute hat er mit dem Leiter des Prüfungsamts und Referatsleiter für die Lehrerbildung im Bayerischen Kultusministerium, Ministerialrat Claus Pommer, am Standort Gunzenhausen über weitere Möglichkeiten gesprochen. Diese beziehen auch die Erfahrungen mit dem Festjahr „1700 Jahre Juden in Deutschland“ mit ein. In diesem wurde sichtbar, dass zusätzliches Wissen über [Mehr...]

2022-06-27T16:20:45+02:0027.06.2022|Presse|

Fortbildung im Museum: Der FC Bayern und seine jüdische Geschichte

Wir wollen unseren Teil beitragen, dass die Menschen niemals vergessen, was in der NS-Zeit in Deutschland passiert ist - und dass sich die Geschichte niemals wiederholt. Herbert Hainer begrüßte die 40 Lehrer, die sich für die Fortbildung „Der FC Bayern und seine jüdische Geschichte“ im FC Bayern Museum eingefunden hatten, mit den Worten, dass es sicherlich ein Tag werde, der alle voranbringe. „Der heutige Tag steht im Zeichen der Erinnerungskultur, die unserem Verein sehr wichtig ist“, führte der Präsident des FC Bayern weiter aus. „Wir wollen unseren Teil beitragen, dass die Menschen niemals vergessen, was in der NS-Zeit in Deutschland passiert ist - und dass sich die Geschichte niemals wiederholt.“ Die nachfolgenden einleitenden Worte von Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister a.D., [Mehr...]

2022-07-04T07:25:13+02:0027.06.2022|für Erinnerungsarbeit|
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