Bayerns Antisemitismusbeauftragter: „Protestmarsch in München kann zu weiterer Aggression beitragen“

Dr. Ludwig Spaenle warnt vor Eskalation des Aufmarschs propalästinensischer Demonstranten – Beauftragter nimmt an Pro-Israel-Kundgebung teil

 

MÜNCHEN. Der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Dr. Ludwig Spaenle hat am Vortag des für Samstag angekündigten Protestmarschs sog. Propalästinensischer Gruppen davor gewarnt, dass deren Aufmarsch zu weiterer Aggression beitragen könne. „Ich befürchte, dass auch bei dieser Kundgebung die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah verharmlost und Israel einseitig als Schuldiger für die Entwicklung im Nahen Osten diffamiert werde“.

Bereits bisher seien von dem sog. propalästinensischen Camp an der LMU immer wieder radikale israelfeindliche Äußerungen zu hören gewesen und eine Beschönigung des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023 propagiert worden.

Dr. Spaenle betont: „Ich bin sicher, dass die bayerische Polizei hier keine Eskalation dulden wird und entsprechend handeln wird.“

 

Solidaritäts-Kundgebung für Israel begrüßt

Zugleich begrüßte Ludwig Spaenle die für den morgigen Nachmittag am Geschwister-Scholl-Platz geplante Veranstaltung „Gegen den Antisemitismus – Solidarität mit Israel“. Er wird an dieser Veranstaltung pro-Israel selbst teilnehmen und sich ein Bild von der Situation in München machen.

Regierungsbeauftragter Spaenle hatte erst im September neuerlich die Aufhebung der Genehmigung für das sog. Propalästinensische Camp gefordert. „Gegen den Antisemitismus – Solidarität mit Israel“ von 16 Uhr an auf dem Geschwister-Scholl-Platz gegenüber dem Camp geplant

18.10.2024Presse

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