Klicken Sie zum Download auf die Publikation.

„Jüdische Wegbereiter der europäischen Einigung“

Ein Begleitheft zur Veranstaltungsreihe „Reden über …“

Vor einem Jahr, im Januar 2021, startete auch in Bayern das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, ein Rückblick auf die große Bedeutung jüdischen Lebens mit seinen besonderen Prägungen für unsere abendländische Kultur durch die Jahrhunderte hindurch mit vielen neuen Einblicken in heutiges jüdisches Leben besonders auch in Bayern.

Doch jüdisches Leben prägte und prägt nicht nur vielerorts das Leben und die Kultur in Städten und Gemeinden in ganz Bayern und Deutschland, jüdisches Leben war auch ein tragender und gestaltender Bestandteil der europäischen Einigungsbewegung. Ab den 1920er Jahren waren beispielsweise die zeitweise in München

lebende berühmte Schauspielerin Ida Roland, Gattin von Graf Richard Coudenhove-Kalergi, Stephan Zweig, Bronislaw Hubermann, Franz Werfel oder Albert Einstein engagierte Unterstützer einer europäischen Einigung und trugen grundlegend zu unserem Selbstverständnis als Europäer bei.

Zudem wird es im Frühjahr 2022 einen besonderen Geburtstag geben. Die Paneuropa-Union, eine Vereinigung, die unter dem Schrecken des 1. Weltkrieges 1922 für ein friedliches Europa mit einem christlich-abendländischen Wertefundament gegründet wurde, die älteste noch bestehende europäische Einigungsbewegung, feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.

Das Festjahr 1700 Jahr jüdisches Leben in Deutschland und 100 Jahre Paneuropa-Union sind eng miteinander verwoben, wie sehr, zeigte sich in einem Vortrag des Paneuropäers Dr. h. c. Bernd Posselt, der auf Bitten des Beauftragten und des Kooperationspartners, der Ludwig-Maximilians-Universität München, in der Vortragsreihe „Reden über …“  einen Einblick in einen zeitlichen Ausschnitt des Beginns der Europäischen Union vortrug mit dem neuen Fokus auf ihre jüdischen Wegbereiter.

Mit dem Begleitheft zur Veranstaltung möchten wir einen Einblick in diesen besonderen Ausschnitt unserer Geschichte vermitteln, der bisher nur wenigen zugänglich ist. Dies wäre nicht möglich gewesen ohne den Gastredner Dr. h. c. Bernd Posselt, langjähriges Mitglied des Europäischen Parlaments und neben einer Vielfalt weiterer Funktionen auch Präsident der Paneuropa-Union Deutschland. Er ermöglichte uns mit seinem Vortrag Kenntnisse in sein solitäres Wissen, an dem wir Sie gerne teilhaben lassen wollen.

Die Publikation ist im DIN A5 Format erhältlich. Ein gedrucktes Exemplar können Sie in unserer Geschäftsstelle unter: Antisemitismusbeauftragter@stmuk.bayern.de bestellen. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen (ggf. die Institution) und die Anschrift an. Der Bezug ist kostenfrei und bezieht sich auf ein Exemplar pro Adresse.

Anne Frank Tag 2022 »Freundschaft«: Anmeldung eröffnet!

Die Anmeldung zum Anne Frank Tag 2022 »Freundschaft« ist eröffnet. Schulen können sich ab sofort über die Webseite zum Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus anmelden. Das Anne Frank Zentrum stellt allen teilnehmenden Schulen kostenfrei umfangreiche Lernmaterialien zur Biografie von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust zur Verfügung und motiviert sie, eigene Aktionen für eine vielfältige Demokratie durchzuführen. In diesem Jahr wird 650 Schulen die Teilnahme am Anne Frank Tag ermöglicht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 

Der Anne Frank Tag ist ein bundesweiter Aktionstag von Schulen gegen Antisemitismus und Rassismus und für Vielfalt und Demokratie. Anmeldungen sind bis zum 21. März 2022 möglich, sie werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Aufgrund begrenzter Ressourcen ist das Kontingent möglicher Anmeldungen beschränkt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass sich das Angebot ausschließlich an Schulen richtet.

Zum Anmeldeformular gelangen Sie hier: www.annefranktag.de/anmeldung-2021/anmeldung

Sein Konzept zur strategischen Prävention gegen Antisemitismus in Bildung- und Wissenschaft, Ehrenamt und Öffentlichem Dienst hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle in der Publikation „Wissen gegen Judenhass“ zusammengefasst. Er plädiert darin für zielgruppenspezifische Maßnahmen in der schulischen und außerschulischen Bildung – von der Unterstützung der Schulen bei antisemitischen Vorfällen bis zur Einführung der Antisemitismus-Prävention im Lehramtsstudium. Ergänzend ist eine umfangreiche Materialsammlung mit best-practice-Beispielen für Schule und Ehrenamt beigefügt.

Die Publikation ist im DIN A4 Format erhältlich und umfasst 48 Seiten. Ein gedrucktes Exemplar können Sie in unserer Geschäftsstelle unter: Antisemitismusbeauftragter@stmuk.bayern.de bestellen. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen (ggf. die Institution) und die Anschrift an. Der Bezug ist kostenfrei und bezieht sich auf ein Exemplar pro Adresse.

Mit einem Klick auf die Publikation können Sie sich die PDF-Datei downloaden.