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33. Tagung zur Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – über 900 Jahre jüdisches Leben in Bayerisch-Schwaben

Heuer erinnert man in Deutschland an die erstmalige Erwähnung von Juden in Köln vor siebzehnhundert Jahren. Juden lebten seit dem 3. Jahrhundert in den römischen Provinzen nördlich der Alpen. In Schwaben ist mit Joseph de Augusta im Jahre 1208 ein Jude urkundlich erwähnt. Die jüdische Geschichte ist geprägt von friedlichem Zusammenleben und kulturellem Austausch, von den Nöten einer verachteten Minderheit, von Verfolgung, Vertreibung und Mord. Die Erinnerung an die jüdische Geschichte in Schwaben hat zunächst nach dem Status Quo zu fragen. Antisemitische Gewalttaten haben zugenommen, antisemitische Hetze ist weitverbreitet, die lebendige Erinnerung an die Gräuel der NS-Zeit verblasst. Die Tagung widmet sich daher zunächst der Situation der Juden heute und den Reaktionen der Gesellschaft auf den neuen Antisemitismus. Die zweite Perspektive bildet die historische Querschnittsfrage nach den friedlichen und den gewalttätigen Perioden der gemeinsamen Geschichte.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.schwabenakademie.de