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Der jüdische Friedhof von Bad Kissingen blickt auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Seine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1817. Im Lauf der Geschichte wurde er mehrfach geschändet, so während der Weimarer Republik, der NS-Zeit und zuletzt im Jahr 1994. Ende August 1942 fand die letzte Beisetzung in der NS-Zeit statt. Danach wurde der Friedhof geschlossen, in der Leichenhalle wurden 20 russische Kriegsgefangene untergebracht. Seit Kriegsende dient der Friedhof wieder als Begräbnisstätte für die jüdischen Bürger der Stadt und für hier verstorbene Kurgäste. Peter Kaidel, Stadtheimatpfleger von Bad Kissingen und Betreuer des jüdischen Friedhofs, wird in seiner Führung die Geschichte so manchen Steins zum Sprechen bringen und jüdische Begräbnis- und Bestattungsriten erläutern. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine angemessene Kopfbedeckung mitzubringen.

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof (am Parkplatz Bergmannstr.)

Teilnahme kostenfrei