Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle wiederholt seine Ablehnung eines Auftritts von Roger Waters in München – Der Musiker ist ein exponierter Verfechter der Boykott-Kampagne gegen Israel
Dr. Spaenle: „Das Existenzrecht Israels darf nicht in Frage gestellt werden“
München. Der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Dr. Ludwig Spaenle, hat seine Ablehnung des geplanten Auftritts von Roger Waters im Jahr 2023 in München heute nochmals bekräftigt. Angesichts der aktuellen Beratungen in den Gremien der städtischen Olympiahalle hat Spaenle noch einmal ein klares Zeichen gegen einen Auftritt des exponierten Unterstützers der Israel-Boykott-Bewegung BDS gefordert.
Das ehemalige Mitglied der Band Pink Floyd habe sich eindeutig antisemitisch positioniert und sich jüngst auch pro Putin geäußert. Für Dr. Spaenle ist selbstverständlich. „Die konkrete Politik jeder Staatsregierung, auch der Israels, darf man in einer Demokratie kritisieren. Aber das Existenzrecht des Staates Israels ist nicht verhandelbar.“ Aus seiner Sicht müsse die Landeshauptstadt den Vertrag für das Konzert in der städtischen Olympiahalle kündigen.
Diese Forderung hatte Dr. Spaenle bereits Anfang Oktober 2022 erhoben. Und in München und in Bayern haben sich dieser Position von Dr. Spaenle viele Menschen angeschlossen.
Mittlerweile hat sich auch andernorts, etwa in Frankfurt am Main, zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen den Auftritt des BDS-Protagonisten Waters formiert.
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