Antisemitismusbeauftragter Spaenle begrüßt klare Stellungnahme des Bayerischen Beamtenbunds gegen antisemitisches Denken und Handeln

Beamtenbund wichtiger Partner im Kampf gegen Antisemitismus

„Mit der heutigen Annahme der Erklärung gegen Antisemitismus durch den Bayerischen Beamtenbund wird dieser zu einem wichtigen Partner im Kampf gegen Judenfeindschaft und Judenhass in der Gesellschaft“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle. Er hat selbst an der Delegiertenversammlung online teilgenommen. Der Bayerische Beamtenbund vertritt die Interessen von rund 200.000 Frauen und Männern im öffentlichen Dienst.

Der Bayerische Beamtenbund hat sich heute im Beisein von Landtagspräsidentin Ilse Aigner die Definition der International Holocaust Remembrance Alliance zu eigen gemacht und zur Maxime für eigenes Handeln erklärt. Über die Definition hinaus hat sich die Vertretung des öffentlichen Dienstes für die von Dr. Spaenle immer wieder geforderte „Kultur des Hinschauens“, der Solidarität mit Jüdinnen und Juden und des Aufstehens gegen antisemitisches Denken, Reden und Handeln gestellt. „Mit Ihrer Ansage ,Kein Raum für Antisemitismus‘ machen Sie deutlich, dass sie mit offenen Augen die Entwicklung verfolgen und sofort und nachhaltig Antisemiten entgegentreten werden. Dafür danke ich Ihnen“, so Dr. Spaenle.

Der Bayerische Beamtenbund hat sich mit seinem Beschluss von heute einer Gruppe von 70 Organisationen und Einrichtungen – einschließlich der Bayerischen Staatsregierung – angeschlossen, die im Freistaat auf Initiative von Antisemitismusbeauftragtem Dr. Spaenle die IHRA-Definition angenommen haben.

23.04.2021Presse

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