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Henry G. Brandt im Alter von 94 Jahren in Zürich verstorben

Am gestrigen Montag ist in Zürich Henry G. Brandt im Alter von 94 Jahren verstorben. Der gebürtige Münchner konnte 1939 mit seiner Familie vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Großbritannien fliehen. 1983 kehrte der inzwischen britische Staatsbürger nach Deutschland zurück und war unter anderem von 2004 bis 2019 Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. Dr. Ludwig Spaenle, Regierungsbeauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, würdigte den Verstorbenen: „Mit Henry G. Brandt verlieren wir einen großen Lehrer und Vermittler zwischen den Religionen. Bis ins hohe Alter hat er sich in vielen Funktionen, unter anderem als Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz und als Jüdischer Vorsitzender im Koordinierungsrat der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit für die Verständigung insbesondere zwischen Juden und Christen eingesetzt.“  

2022-02-08T14:52:04+01:0008.02.2022|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle begrüßt Landtagsbeschluss zum Kampf gegen Antisemitismus – In Bayern wird Gesamtstrategie erarbeitet

MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, begrüßt den Beschluss des Bildungsausschusses des Bayerischen Landtags, einer EU-Empfehlung zu folgen und eine Gesamtstrategie sowie Aktionspläne zur Bekämpfung des Antisemitismus zu erarbeiten. Heute hatten sich die Bildungspolitiker des Bayerischen Landtags am Beispiel eines Zehn-Punkte-Papiers aus der Feder des Stadtstaates Bremen mit der Thematik befasst. Dieser wird gegenwärtig auch im Bundesrat behandelt. Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle, der selbst dem Bildungsausschuss angehört, hat dabei als Berichterstatter fungiert. „Der Bayerische Landtag hat heute nochmals deutlich gemacht, dass Antisemitismus in Bayern nicht geduldet wird“, so Dr. Spaenle. Dr. Spaenle hat bereits 2020 eine Gesamtstrategie gegen Antisemtismus gefordert Dr. Spaenle hatte bereits 2020 dazu aufgerufen, [Mehr...]

2022-02-04T07:54:46+01:0003.02.2022|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle: Wissen gegen Judenhass als Chance eines „nie wieder“ – Lebendige und authentische Formen der Erinnerungsarbeit – Besuche authentischer Orte sinnvoll

MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat am Holocaust-Gedenktag betont: „Wissen ist das beste Mitel gegen Judenhass. Wer sich intensiv mit der Geschichte der NS-Diktatur und seiner menschenverachtenden Rassenideologie auseinandergesetzt hat, der kann sich dem Kampf gegen Antisemitismus nicht verschließen.“ Mit Blick auf die Erinnerungsarbeit hat sich Dr. Spaenle dafür ausgesprochen, lebendige und authentische Formen zu nutzen, um Menschen allen Alters über die grauenvolle Herrschafts- und Vernichtungspolitik der NS-Diktatur zu informieren. „Der pädagogische und fachlich gut vorbereitete Besuch von Schülerinnen und Schülern, aber auch Menschen anderer Altersgruppen von authentischen Orten wie der KZ-Gedenkstätten und NS-Dokumentationszentren sowie die Begegnung mit Zeitzeugen sind die wirkungsvollste Möglichkeit, um jungen [Mehr...]

2022-01-31T09:09:36+01:0027.01.2022|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle: Politische und gesellschaftliche Anstrengungen gegen Antisemitismus müssen intensiviert werden

– „Ich will und kann dieses Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht verstehen“  MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat besorgt auf die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Nutzung von öffentlichen Räumen durch die israelkritische Bewegung Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) reagiert. „Ich will keine Gerichtsschelte betreiben, aber ich will und kann diese Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht verstehen“, sagte Bayerns Antisemitismusbeauftragter. Zugleich rief er dazu, die politischen und gesellschaftlichen Anstrengungen gegen Antisemitismus und Antisemiten zu intensivieren. Das Bundesverwaltungsgericht hatte der Stadt München unter Hinweis auf die Meinungsfreiheit untersagt, der BDS-Bewegung Räume zu verweigern. „Diese Interpretation von Meinungsfreiheit kann israelfeindliche und antisemitische Positionen und ebensolches Handeln fördern, da prominente [Mehr...]

2022-01-24T08:32:07+01:0020.01.2022|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle ruft zum digitalen Protest gegen sog. „Anti-Corona-Spaziergänge“ auf

MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat dazu aufgerufen, sich dem digitalen Protest gegen die sog. „Anti-Corona-Spaziergänge“ anzuschließen. Den digitalen Protest haben der Verein „München ist bunt“ sowie einzelne Unterzeichner wie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, initiiert. Dr. Spaenle unterstützt ihr Anliegen nachhaltig und gehört ebenfalls zu den Unterzeichnern des Aufrufs. Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle: „Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut der Demokratie. Aber im Rahmen der sog. „Spaziergänge“ gegen die Schutzmaßnahmen der Regierung vor Infektion mit dem Corona-Virus treten immer wieder Personen mit antisemitischen und rechtsextremen Einstellungen aktiv in Erscheinung. Von diesen sollten sich Demokraten deutlich [Mehr...]

2022-01-10T11:37:56+01:0010.01.2022|Presse|

Dr. Ludwig Spaenle und Ilse Danziger, Vorsitzende der IKG Regensburg, stellen Ergebnis des Runden Tischs zum Umgang mit der sog. „Judensau“ am Dom vor

„Kommentar am Regensburger Dom ordnet judenfeindliche Darstellung ein“ REGENSBURG. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat heute gemeinsam mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Regensburg, Ilse Danziger, in Regensburg die Ergebnisse des Runden Tischs zum verantwortlichen Umgang mit einer mittelalterlichen judenfeindlichen Darstellung am Regensburger Dom vorgestellt. Vertreter von Staat, jüdischer Gemeinde und katholischer Kirche, sowie der staatlichen Bauverwaltung und der Denkmalpflege haben sich auf ein Vorgehen verständigt. Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle betonte dabei: „Darstellungen des Judenhasses dürfen nicht unkommentiert stehen bleiben, wir müssen einen grundsätzlich bewussten und verantwortungsvollen Umgang damit finden. Sie sollen deshalb auch nicht in einer Art von Bilderstürmerei beseitigt werden. Denn sie sind zugleich Erinnerungsorte [Mehr...]

2022-01-10T16:30:09+01:0007.01.2022|Presse|

Einladung zum Pressegespräch – Ergebnisse des Runden Tischs zum Umgang mit der judenfeindlichen Darstellung am Regensburger Dom

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Regensburg Ilse Danziger stellen am 7. Januar 2022 in Regensburg Ergebnisse des Runden Tischs zum Umgang mit der judenfeindlichen Darstellung am Regensburger Dom vor Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, aufgrund der judenfeindlichen Darstellung der sog. „Judensau“ am Regensburger Dom wurde 2019 ein Runder Tisch eingerichtet, an dem Vertreter/innen der Jüdischen Gemeinde, der Diözese Regensburg, staatlicher Behörden und auch Regierungsbeauftragter Dr. Spaenle mitwirken. Der Runde Tisch beschäftigt sich mit dem verantwortungsvollen Umgang mit dieser judenfeindlichen Darstellung an einem historischen Baudenkmal. Parallel dazu hat Dr. Spaenle Verantwortliche der jüdischen Gemeinden, des Staates und der christlichen Kirchen zu einem landesweiten Runden Tisch eingeladen, um Leitlinien zum Umgang mit judenfeindlichen [Mehr...]

2022-01-10T09:40:19+01:0003.01.2022|Presse|

Spaenle weist Nominierung von Dr. Michael Blume auf der „Antisemiten-Liste“ des Simon-Wiesenthal-Zentrums entschieden zurück

MÜNCHEN. Mit großer Verwunderung und Ablehnung hat der Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, darauf reagiert, dass sein baden-württembergischer Kollege Dr. Michael Blume in der „Top-Ten-Liste des globalen Antisemitismus 2021“ des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles aufgeführt wird. „Dr. Michael Blume kenne ich seit Jahren aus der engen persönlichen Zusammenarbeit, sowohl innerhalb der Bund-Länder-Kommission der Antisemitismus-Beauftragten als auch aus bilateralen Gesprächen und Kooperationen. Sein großes persönliches Engagement gegen Antisemitismus wird geschätzt. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum erweist dem Kampf gegen die wahren Antisemiten mit derartigen Nominierungen einen schlechten Dienst,“ so Dr. Spaenle.  

2022-01-10T09:33:51+01:0031.12.2021|Presse|

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle kritisiert den ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation scharf

„Kardinal Müller hat antijüdische Klischees bedient und macht antisemitische Gedanken bei manchen Gläubigen hoffähig“ MÜNCHEN. Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle wirft dem ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Müller vor, „antijüdische Klischees zu bedienen und damit antisemitische Phantastereien bei einem Teil der Katholiken wieder hoffähig zu machen“. Dr. Spaenle weiter: „Es ist unverständlich und auch nicht zu akzeptieren, dass der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation der katholischen Kirche mit seinen Aussagen über die Pandemie und vermeintliche Nutznießer derselben Antisemiten das Wort rede und antisemitische Gedanken verbreite.“ Dr. Spaenle fordert von Kardinal Müller eine klare Distanzierung und Entschuldigung.

2021-12-15T11:04:15+01:0015.12.2021|Presse|

„Mit Kultur gegen die nationalsozialistische Unkultur angehen“

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle begrüßt Diskussion über eine kulturelle Nutzung der Kongresshalle in Nürnberg MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, begrüßt die Überlegungen der Stadt Nürnberg zu einer kulturellen Nutzung der Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände. Dort soll nach den Überlegungen der Stadt Nürnberg ab 2025 die Staatsoper temporär untergebracht werden. „Bauwerke mit nationalsozialistischer Geschichte einer neuen Verwendung zuzuführen, hat sich an vielen Orten als gute Möglichkeit erwiesen, gegen den Ungeist der monumentalen Architektur anzukämpfen.“ Als Beispiele nannte er das Münchner Haus der Kunst sowie das Zentralinstitut für Kunstgeschichte und die Hochschule für Musik und Theater, ebenfalls in München, die als Teil des ehemaligen „Parteiviertels“ um den [Mehr...]

2021-12-14T11:24:48+01:0014.12.2021|Presse|
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