„Gewaltbereite Aktivisten mit antisemitischer Gesinnung“

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle kritisiert die Aktion von „propalästinensischen Gruppen“ scharf

MÜNCHEN. Als „gewaltbereite Aktivisten“, die Hausfriedensbruch begehen und damit die Rechtsordnung in Deutschland in Frage stellen, hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, eine Gruppe von Menschen bezeichnet, die am Freitagabend (7. November 2025) versucht haben, die Technische Universität München zu stürmen. Darüber wurde in Medien berichtet. „Das darf sich der Rechtsstaat nicht bieten lassen“, so Dr. Spaenle. Es sei völlig abwegig Wissenschaftler, die mit Kolleginnen und Kollegen an israelischen Hochschulen zusammenarbeiten, zu Mitschuldigen an einem vermeintlichen „Genozid an den Palästinensern“ zu erklären.

„Die Vorwürfe der Aktivisten gegen die Technische Universität von einer vermeintlichen Mitschuld am Leid der Menschen in Gaza praktizieren üble Verleumdung und entbehren jeglicher Grundlage“, so Dr. Spaenle. Die Masche der Aktivisten sei klar: Anstelle die Hamas wegen ihres Terrorismus am 7. Oktober 2023 gegen Israelis und auch für Handlungen zu kritisieren, unter dem auch die Bevölkerung von Gaza leiden müssen, würde Israel einseitig als Täter ausgemacht.

Dr. Spaenle. Kritik an der israelischen Regierung sei durchaus erlaubt, aber bundesdeutsche Wissenschaftseinrichtungen zu diffamieren, sei unzulässig.

09.11.2025Allgemein, Presse

Aktuelle Beiträge

  • 7. Oktober: „Das war feiger Massenmord“

    „Unendliches Leid hat die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 über Menschen in Israel, in der Folge aber auch über Menschen im Gazastreifen durch ihren Terroranschlag auf Israel gebracht“, erinnert Bayerns Antisemitismusbeauftragter [Mehr...]

  • Linke wird auf der Wiesn gewalttätig

    "Den offenen Israelhass und die politisch motivierte Aggression von Mitgliedern oder Anhängern der jungen Linken am Oktoberfest darf man nicht dulden“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen [Mehr...]

  • Bedrohlich viel Gewalt bei islamistischem Antisemitismus

    „Der islamistische Antisemitismus darf nicht unterschätzt werden“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe Dr. Ludwig Spaenle mit Blick auf die aktuelle [Mehr...]