Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle zur Ausgrenzung israelischer Bürgerinnen und Bürger durch ein Restaurant in Fürth

FÜRTH/MÜNCHEN. „Dass ein Gasthaus israelische Bürger ausgrenzt und ihnen das Haus verbietet, ist unhaltbar und unerträglich. Damit nehmen die Gastwirte Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus Israel dafür in Verantwortung, was die Israelische Regierung beschließt und umsetzt“, so Dr Ludwig Spaenle, der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.

„Unabhängig von Fragen des Strafrechts, die zu prüfen sind, dürfen wir als Gesellschaft nicht hinnehmen, dass Menschen, weil sie Bürger eines Staates sind, ausgegrenzt werden“, so Dr. Spaenle. Hier ist auch die Zivilgesellschaft gefragt, entsprechend auf den Vorfall zu reagieren.

24.09.2025Allgemein, Presse

Aktuelle Beiträge

  • Mitschnitt des Abends mit Christian Springer und Ludwig Spaenle

    Der Kabarettist, Autor und  Gründer von Orienthelfer e.V., Christian Springer, war Gast der jüngsten Veranstaltung in der Reihe „Reden über …“ des Beauftragten Dr. Ludwig Spaenle. In der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München [Mehr...]

  • Treffen des jüdischen Netzwerks in Nürnberg: Mit Kulturarbeit gegen Antisemitismus

    Die oft belastende Situation für Jüdinnen und Juden durch den wachsenden Antisemitismus, aber auch die Chancen der kulturellen Arbeit für die Förderung jüdischen Lebens standen im Mittelpunkt des 6. Landestreffens „Jüdisches Leben [Mehr...]

  • Yad Vashem in München: „Eine historische Entscheidung“

    „Mit ihrer Festlegung auf Bayern und konkret auf München als Standort für die erste Außenstelle des israelischen Erinnerungszentrums Yad Vashem in München haben die israelischen Verantwortlichen eine zukunftsweisende Entscheidung von historischer Bedeutung [Mehr...]