„Hass gegen Israelis endet nicht – Da können wir nicht zusehen“
Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle stellt sich vor Münchner Professor Guy Katz
MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle hat sich vor den Münchner Hochschullehrer Prof. Guy Katz gestellt. „Die abfälligen Kommentare gegen den Wirtschaftswissenschafter der Hochschule München in den sozialen Netzwerken machen deutlich, dass der Hass gegen Menschen jüdischen Glaubens auch nach der Befreiung der Geiseln und dem Waffenstillstand nicht beendet sind, sondern anhalten. Wir können das nicht tolerieren.“ Der Antisemitismusbeauftragte Dr. Spaenle wendet sich mit Nachdruck gegen diese und andere Kampagnen, die gegen einzelne jüdische und israelische Menschen gerichtet werden.
Dr. Spaenle betont: „Prof. Katz hat sich vielfach engagiert, gerade für die Befreiung israelischer Geiseln z. B. mit der Aktion „Run for their lives“. Er hat sich gegen den ausufernden Antisemitismus mit großen Demonstrationen engagiert und ist mit einer Petition ,Dach gegen Antisemitismus` an die Öffentlichkeit gegangen.“ Für den Antisemitismusbeauftragten steht fest: „Wir können nicht zusehen, dass der Hochschullehrer auf den sozialen Netzwerken deswegen angegangen und verleumdet wird.“
Der Antisemitismusbeauftragte Dr. Spaenle wendet sich mit Nachdruck gegen diese und andere Kampagnen, die gegen einzelne jüdische und israelische Menschen gerichtet werden.
Die Kampagne gegen Prof. Katz wird derzeit auch von der bayerischen Justiz auf mögliche strafwürdige Inhalte überprüft.
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