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Lange, bevor eine Vorstellung von „Deutschland“ existierte, gab es hier bereits jüdische Gemeinden, wie eine berühmte Passage aus dem Codex Theodosianus für das Jahr 321 n. Chr. bezeugt. Die bayerischen Lehrpläne würdigen diesen Umstand, indem sie die jüdische Geschichte ab der Antike regelmäßig zum Gegenstand des Geschichtsunterrichts machen.
In dieser Vortragsreihe stellen ausgewiesene Historikerinnen und Historiker 2021 etwa einmal im Monat aussagekräftige und häufig wenig bekannte Quellen aus verschiedenen Epochen vor, mit welchen sich die jüdische Geschichte weniger als Partikular- und Verfolgungs-, sondern vielmehr als integrative Geschichte erzählen lässt. Die ausgewählten Quellen werden ausführlich analysiert, knüpfen an den Lehrplan an und können unmittelbar in der Unterrichtspraxis eingesetzt werden.
Die Vorlesungsreihe richtet sich aber nicht nur an Personen, die im Bildungsbereich tätig sind, sondern an alle Interessierten an der jüdischen Geschichte.

Die Ausschreibung der weiteren Vorträge erfolgt sukzessive im Laufe des Jahres 2021.

Die Veranstaltung stellt eine Kooperation zwischen der ALP Dillingen und dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur de LMU München dar.

Die Anmeldung erfolgt für jeden Vortrag einzeln. Bayerische Lehrkräfte melden sich über FIBS an. Andere Interessierte richten ihr Anmeldung per eMail an: julia.treindl@lrz.uni-muenchen.de.