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Entwicklungen in der Erinnerungskultur

Das Gedenken an die Opfer der Shoa wandelt sich derzeit grundlegend. Nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen können auf Veranstaltungen von dem sprechen, was sie selbst erlebt und überlebt haben. Damit geht ein wesentlicher Teil der Erinnerungsarbeit verloren. Die unmittelbare menschliche Begegnung mit Überlebenden der Shoa. Neue Formen des Gedenkens entwickeln sich. Dazu gehört u.a. das Projekt „DenkOrt Deportationen“ in Würzburg und Unterfranken, aber auch Begegnungen mit der zweiten und dritten Generation nach der Shoa. Der Vortrag gibt einen Einblick in neue Ansätze und konkrete Erfahrungen einer sich wandelnden Erinnerungskultur. Burkhard Hose, in Hammelburg geborener Theologe, ist Studentenpfarrer in Würzburg und katholischer Vorstand der Würzburger Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Eintritt: € 5,-