Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle zu nicht angemeldeter Versammlung

Technische Universität hat richtig gehandelt – Aktivisten stellten Existenzrecht Israels in Frage

MÜNCHEN. „Die Technische Universität München hat richtig gehandelt und eine nicht genehmigte Versammlung, die sich gegen den Staat Israel richtete, in ihren Räumen unterbunden“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle.

Die Tatsachen sind für Dr. Spaenle eindeutig. Eine Veranstaltung, die nicht genehmigt ist, ist illegal und muss verhindert werden. Und es war für den Regierungsbeauftragten folgerichtig, dass die TUM ihr Hausrecht ausübte, um die Initiatoren, die auf ihrem Logo den Schriftzug „Uni for Palestine“ nutzen, und sie aus dem Gebäude verwies. Es sei schon seltsam, dass sich die Aktivisten bewusst hinter einer Anonymität verstecken wollten.

Mit Formulierungen wie „End Israel“, mit denen Wände beschmiert wurden, hätten sie das Existenzrecht des Staats Israel in Frage gestellt.

22.01.2025Presse

Aktuelle Beiträge

  • Spaenle: Keine Terror-Verherrlichung in städtischen Häusern!

    Die Stadt München muss die Veranstaltung der Organisation „Palästina spricht München“ am kommenden Mittwoch im Eine Welt Haus stoppen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass in öffentlichen Räumen der Terror der Hamas verherrlicht [Mehr...]

  • „Effektive Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz gegen Judenhass“

    Für den Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, erweist sich die Zusammenarbeit zwischen der Justiz und der Polizei in Bayern im Einsatz gegen Antisemitismus und [Mehr...]

  • „Dürfen uns an das hohe Niveau antisemitischer Straftaten nicht gewöhnen“

    „Die Zahl antisemitischer Straftaten verharrt mit 543 in Bayern auch 2025 auf hohem Niveau“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle. Und weiter: „Auch [Mehr...]