Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle fordert islamische Verbände auf, sich von Terror der Hamas zu distanzieren und am Dialog teilzunehmen

München. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat die islamischen Vereinigen in Bayern aufgefordert, sich klar von den Terroraktionen der Hamas zu distanzieren und sich am gesellschaftlichen Dialog zu beteiligen.

„Es ist wichtig, dass sich die Verantwortlichen in den islamischen Vereinigungen und Gemeinden klar von den Terrorakten der Hamas distanzieren und die bisher verbreitete Sprachlosigkeit aufgeben.“ Es geht Dr. Spaenle darum deutlich zu machen, dass Terror ein absolutes No-Go ist und die Menschen unabhängig von ihrer religiösen Grundüberzeugung sich zum friedlichen Dialog und Zusammenleben bekennen und daran teilnehmen.

17.10.2023Presse

Aktuelle Beiträge

  • „Morddrohung überschreitet jede Grenze“

    „Mit der Morddrohung gegen die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Dr. Charlotte Knobloch ist jede Grenze überschritten“, so die Reaktion von Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle auf die nun bekannt [Mehr...]

  • Antisemitismus lesen lernen – für Unterricht, Studium und Kulturinstitutionen

    Die Handreichung führt anhand von Beispielen aus der deutschsprachigen Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart in literarischen Antisemitismus ein. Sie bietet sowohl fachliche Informationen als auch [Mehr...]

  • Spaenle: Nürnberger CSD misst mit zweierlei Maß

    „Die Veranstalter des Christopher Street Day in Nürnberg haben am vergangenen Samstag leider mit zweierlei Maß bei der Zulassung von Teilnehmerorganisationen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemessen. Wegen des Mitführens einer Israelflagge mit [Mehr...]