Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle ruft zum digitalen Protest gegen sog. „Anti-Corona-Spaziergänge“ auf

MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat dazu aufgerufen, sich dem digitalen Protest gegen die sog. „Anti-Corona-Spaziergänge“ anzuschließen. Den digitalen Protest haben der Verein „München ist bunt“ sowie einzelne Unterzeichner wie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, initiiert. Dr. Spaenle unterstützt ihr Anliegen nachhaltig und gehört ebenfalls zu den Unterzeichnern des Aufrufs.

Antisemitismusbeauftragter Dr. Spaenle: „Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut der Demokratie. Aber im Rahmen der sog. „Spaziergänge“ gegen die Schutzmaßnahmen der Regierung vor Infektion mit dem Corona-Virus treten immer wieder Personen mit antisemitischen und rechtsextremen Einstellungen aktiv in Erscheinung. Von diesen sollten sich Demokraten deutlich distanzieren.“

Daher appelliert Dr. Spaenle an die Bürgerinnen und Bürger, sich dem Protest von „München ist bunt“ auf der Seite www.muenchner-erklaerung.de anzuschließen.

10.01.2022Presse

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