Frank Mueller

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Neuer Newsletter Juli 2026

Im Juli-Newsletter des Beauftragten lesen Sie unter anderem Beiträge zum Abschied des bundesdeutschen Antisemitusmusbeauftragten Dr. Felix Klein, über eine Veranstaltung von Dr. Ludwig Spaenle mit Christian Springer und über den neuen bayerisch-jüdischen Stammtisch im Münchner Augustiner-Keller. Download hier.

2026-08-05T11:59:02+02:0030.07.2026|Allgemein|

„Gewalttat von Höchberg unvorstellbar“

„Es ist unvorstellbar, dass ein Mann in Unterfranken von einem Gewalttäter angegriffen wird, weil er eine Israelflagge am Revers trägt“, so Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle zu dem Anschlag eines Syrers auf ein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Höchberg. Bei islamistisch geprägten Vorstellungen, die in Deutschland zu antisemitischen Straftaten geführt hätten, spielten die Einstellungen von Menschen, die nach Deutschland gekommen sind und bereits in ihrer Kindheit und Jugend oder in ihrem Umfeld judenfeindliche Vorstellungen eingesogen haben, oft eine Rolle.“ Die antisemitische Straftat sieht der Antisemitismusbeauftragte aber in einem größeren Kontext in der Bundesrepublik und auch in Bayern: „Wir haben in einem wachsenden Teil der Gesellschaft in Deutschland und Bayern eine tiefgreifende Erosion der Werte. Das betrifft auch die Tatsache, [Mehr...]

2026-07-22T11:23:41+02:0022.07.2026|Presse|

Gemeinsam sichtbar gegen Antisemitismus

Mit einer Fotoaktion auf dem Münchner Marienplatz haben zahlreiche Mitglieder des Münchner Stadtrats, der jüdischen Gemeinden sowie zahlreicher gesellschaftlicher Organisationen ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Unter dem Motto „Antisemitismus? Ohne mich!“ bekannten sich die Teilnehmenden zu einer offenen, respektvollen und solidarischen Stadtgesellschaft. Initiiert wurde die Aktion von Verena Kayser-Eichberg und Prof. Dr. Guy Katz, die sich seit vielen Jahren für die internationale Kampagne engagieren. Auch Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, unterstützte die Initiative. Die Kampagne wird weltweit von mehr als 200 Organisationen getragen. Kostenlose Aufkleber und Anstecker mit der Botschaft „Antisemitismus? Ohne mich!“ können unter www.dachgegenhass.com bestellt werden, um auch im Alltag sichtbar Haltung gegen Hass und Ausgrenzung zu zeigen. [Mehr...]

2026-07-27T17:26:59+02:0002.07.2026|Aktuelles|

„Absage der Gedenkveranstaltung in Bayreuth unverständlich“

Die Absage der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ auf dem Grünen Hügel in Bayreuth ist für Bayerns Antisemitismusbeauftragten Dr. Ludwig Spaenle „unverständlich“. „Das hat mich sehr irritiert“, so Spaenle. Für Dr. Spaenle steht fest, dass es möglich ist, die Sicherheit für eine solche Veranstaltung zu gewährleisten. Die Stadt Bayreuth engagiere sich bewusst in der Aufarbeitung der historischen Belastung, auch am Grünen Hügel gebe es Anstrengungen, zu denen auch die Gedenkveranstaltungen mit gehören. Wenn man eine so wichtige Veranstaltung wie diese Gedenkveranstaltung an diesem historischen Ort verschieben müsse, müssten die Gründe exakt und absolut nachvollziehbar dargelegt werden. „Die Veranstalter müssen sich über die Folgen einer möglichen Terminverlegung im Klaren sein: Die Aufmerksamkeit zu einem Zeitpunkt außerhalb der Festspielzeit und damit auch die [Mehr...]

2026-06-18T14:54:52+02:0018.06.2026|Aktuelles, Presse|

Mitschnitt des Abends mit Christian Springer und Ludwig Spaenle

Der Kabarettist, Autor und  Gründer von Orienthelfer e.V., Christian Springer, war Gast der jüngsten Veranstaltung in der Reihe „Reden über …“ des Beauftragten Dr. Ludwig Spaenle. In der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München sprach Springer über den Nahen Osten, seine persönlichen Erfahrungen sowie die Frage, welche Verantwortung Gesellschaft und Politik in Deutschland haben. Im anschließenden Gespräch vertieften beide diese Aspekte. Der Mitschnitt ist ab sofort in unserer Videosammlung und auf YouTube zu sehen.

2026-06-12T18:23:59+02:0012.06.2026|Aktuelles, Reden über|

Treffen des jüdischen Netzwerks in Nürnberg: Mit Kulturarbeit gegen Antisemitismus

Die oft belastende Situation für Jüdinnen und Juden durch den wachsenden Antisemitismus, aber auch die Chancen der kulturellen Arbeit für die Förderung jüdischen Lebens standen im Mittelpunkt des 6. Landestreffens „Jüdisches Leben in Bayern“ in Nürnberg. Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle: „Das kulturelle Leben spielt beim Kampf gegen Judenhass und Antisemitismus eine zentrale Rolle.“ Die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israelis im Oktober 2023 beschrieb Spaenle als dramatisch: „543 antisemitische Straftaten haben Sicherheitskräfte in Bayern im vergangenen Jahr registriert. Es sei wichtig, dass in Bayern Antisemitismus und Judenhass mit allem Nachdruck verfolgt und auf der Grundlage des Strafrechts zur Anklage gebracht und entsprechend entschieden werden. „Neben der Repression eröffnen auch die Förderung [Mehr...]

2026-06-18T13:13:52+02:0012.06.2026|Presse|

Yad Vashem in München: „Eine historische Entscheidung“

„Mit ihrer Festlegung auf Bayern und konkret auf München als Standort für die erste Außenstelle des israelischen Erinnerungszentrums Yad Vashem in München haben die israelischen Verantwortlichen eine zukunftsweisende Entscheidung von historischer Bedeutung getroffen“, so Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle. Heute hatten die Verantwortungsträger dieser zentralen Gedenkstätte in Israel, die an die Vernichtung von rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden durch die NS-Diktatur erinnert, mitgeteilt, dass die von ihnen geplante Bildungsstätte in Europa in München eingerichtet werden soll. Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Was für eine Ehre! Yad Vashem kommt nach Bayern. Die israelische Holocaust-Gedenkstätte eröffnet ein Bildungszentrum in München – es ist die erste internationale Außenstelle überhaupt. Wir haben uns als Freistaat sehr dafür eingesetzt. Jüdisches Leben gehört fest zu [Mehr...]

2026-05-28T13:13:26+02:0028.05.2026|Presse|

Spaenle: Keine Terror-Verherrlichung in städtischen Häusern!

Die Stadt München muss die Veranstaltung der Organisation „Palästina spricht München“ am kommenden Mittwoch im Eine Welt Haus stoppen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass in öffentlichen Räumen der Terror der Hamas verherrlicht wird.“ Dies fordert der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle. Der Veranstaltungsort befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt und er werde auch institutionell aus Steuermitteln gefördert. Der Veranstalter der Kundgebung vom Mittwoch hat den Terroranschlag der Hamas auf Israelis am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen ermordet und rund 200 Geiseln genommen wurden, gefeiert. „Palästina spricht München“ wird vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. „Palästina spricht München“ interpretiert die Reaktion des Staats Israel als „Genozid in Gaza“. [Mehr...]

2026-05-11T13:42:27+02:0011.05.2026|Presse|

„Effektive Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz gegen Judenhass“

Für den Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, erweist sich die Zusammenarbeit zwischen der Justiz und der Polizei in Bayern im Einsatz gegen Antisemitismus und Judenhass als „sehr effektiv“. „Einerseits müssen wir eine dramatisch hohe Zahl antisemitischer Straftaten auch in Bayern feststellen– nämlich allein 543 in 2025 – andererseits verzeichnet die Justiz im Freistaat eine hohe Quote der Aufklärung und Verurteilungen. Allein im vergangenen Jahr sprachen bayerische Gerichte 203 Verurteilungen gegen Antisemiten aus“, so Dr. Spaenle. Es sei für die Jüdinnen und Juden in Bayern wichtig, dass in Bayern Antisemitismus und Judenhass mit allem Nachdruck verfolgt und auf der Grundlage des Strafrechts zur Anklage gebracht und entsprechend entscheiden werden. Unter Körperverletzung, Volksverhetzung [Mehr...]

2026-05-05T14:16:21+02:0005.05.2026|Presse|

„Dürfen uns an das hohe Niveau antisemitischer Straftaten nicht gewöhnen“

„Die Zahl antisemitischer Straftaten verharrt mit 543 in Bayern auch 2025 auf hohem Niveau“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle. Und weiter: „Auch wenn die Zahl gegenüber 2024 um gut fünf Prozent zurückgegangen ist, dürfen wir uns nicht an diesen Berg von Straftaten gegenüber Jüdinnen und Juden sowie ihren Einrichtungen gewöhnen.“ Die Solidarität der Gesellschaft mit Menschen jüdischen Glaubens sei gefragt. „Es darf nicht sein, dass deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger jüdischen Glaubens für das Handeln der Regierung eines anderen Staates in politische Geiselhaft genommen werden“, so der Regierungsbeauftragte. Seit dem Terroranschlag der Hamas im Oktober 2023 und der Reaktion des Staats Israel darauf ist die Zahl explosionsartig angestiegen – 2022 [Mehr...]

2026-04-21T16:19:15+02:0020.04.2026|Allgemein, Presse|
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