Frank Mueller

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„Absage der Gedenkveranstaltung in Bayreuth unverständlich“

Die Absage der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ auf dem Grünen Hügel in Bayreuth ist für Bayerns Antisemitismusbeauftragten Dr. Ludwig Spaenle „unverständlich“. „Das hat mich sehr irritiert“, so Spaenle. Für Dr. Spaenle steht fest, dass es möglich ist, die Sicherheit für eine solche Veranstaltung zu gewährleisten. Die Stadt Bayreuth engagiere sich bewusst in der Aufarbeitung der historischen Belastung, auch am Grünen Hügel gebe es Anstrengungen, zu denen auch die Gedenkveranstaltungen mit gehören. Wenn man eine so wichtige Veranstaltung wie diese Gedenkveranstaltung an diesem historischen Ort verschieben müsse, müssten die Gründe exakt und absolut nachvollziehbar dargelegt werden. „Die Veranstalter müssen sich über die Folgen einer möglichen Terminverlegung im Klaren sein: Die Aufmerksamkeit zu einem Zeitpunkt außerhalb der Festspielzeit und damit auch die [Mehr...]

2026-06-18T14:54:52+02:0018.06.2026|Aktuelles, Presse|

Mitschnitt des Abends mit Christian Springer und Ludwig Spaenle

Der Kabarettist, Autor und  Gründer von Orienthelfer e.V., Christian Springer, war Gast der jüngsten Veranstaltung in der Reihe „Reden über …“ des Beauftragten Dr. Ludwig Spaenle. In der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München sprach Springer über den Nahen Osten, seine persönlichen Erfahrungen sowie die Frage, welche Verantwortung Gesellschaft und Politik in Deutschland haben. Im anschließenden Gespräch vertieften beide diese Aspekte. Der Mitschnitt ist ab sofort in unserer Videosammlung und auf YouTube zu sehen.

2026-06-12T18:23:59+02:0012.06.2026|Aktuelles, Reden über|

Treffen des jüdischen Netzwerks in Nürnberg: Mit Kulturarbeit gegen Antisemitismus

Die oft belastende Situation für Jüdinnen und Juden durch den wachsenden Antisemitismus, aber auch die Chancen der kulturellen Arbeit für die Förderung jüdischen Lebens standen im Mittelpunkt des 6. Landestreffens „Jüdisches Leben in Bayern“ in Nürnberg. Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle: „Das kulturelle Leben spielt beim Kampf gegen Judenhass und Antisemitismus eine zentrale Rolle.“ Die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israelis im Oktober 2023 beschrieb Spaenle als dramatisch: „543 antisemitische Straftaten haben Sicherheitskräfte in Bayern im vergangenen Jahr registriert. Es sei wichtig, dass in Bayern Antisemitismus und Judenhass mit allem Nachdruck verfolgt und auf der Grundlage des Strafrechts zur Anklage gebracht und entsprechend entschieden werden. „Neben der Repression eröffnen auch die Förderung [Mehr...]

2026-06-18T13:13:52+02:0012.06.2026|Presse|

Yad Vashem in München: „Eine historische Entscheidung“

„Mit ihrer Festlegung auf Bayern und konkret auf München als Standort für die erste Außenstelle des israelischen Erinnerungszentrums Yad Vashem in München haben die israelischen Verantwortlichen eine zukunftsweisende Entscheidung von historischer Bedeutung getroffen“, so Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle. Heute hatten die Verantwortungsträger dieser zentralen Gedenkstätte in Israel, die an die Vernichtung von rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden durch die NS-Diktatur erinnert, mitgeteilt, dass die von ihnen geplante Bildungsstätte in Europa in München eingerichtet werden soll. Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Was für eine Ehre! Yad Vashem kommt nach Bayern. Die israelische Holocaust-Gedenkstätte eröffnet ein Bildungszentrum in München – es ist die erste internationale Außenstelle überhaupt. Wir haben uns als Freistaat sehr dafür eingesetzt. Jüdisches Leben gehört fest zu [Mehr...]

2026-05-28T13:13:26+02:0028.05.2026|Presse|

Spaenle: Keine Terror-Verherrlichung in städtischen Häusern!

Die Stadt München muss die Veranstaltung der Organisation „Palästina spricht München“ am kommenden Mittwoch im Eine Welt Haus stoppen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass in öffentlichen Räumen der Terror der Hamas verherrlicht wird.“ Dies fordert der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle. Der Veranstaltungsort befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt und er werde auch institutionell aus Steuermitteln gefördert. Der Veranstalter der Kundgebung vom Mittwoch hat den Terroranschlag der Hamas auf Israelis am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen ermordet und rund 200 Geiseln genommen wurden, gefeiert. „Palästina spricht München“ wird vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. „Palästina spricht München“ interpretiert die Reaktion des Staats Israel als „Genozid in Gaza“. [Mehr...]

2026-05-11T13:42:27+02:0011.05.2026|Presse|

„Effektive Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz gegen Judenhass“

Für den Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, erweist sich die Zusammenarbeit zwischen der Justiz und der Polizei in Bayern im Einsatz gegen Antisemitismus und Judenhass als „sehr effektiv“. „Einerseits müssen wir eine dramatisch hohe Zahl antisemitischer Straftaten auch in Bayern feststellen– nämlich allein 543 in 2025 – andererseits verzeichnet die Justiz im Freistaat eine hohe Quote der Aufklärung und Verurteilungen. Allein im vergangenen Jahr sprachen bayerische Gerichte 203 Verurteilungen gegen Antisemiten aus“, so Dr. Spaenle. Es sei für die Jüdinnen und Juden in Bayern wichtig, dass in Bayern Antisemitismus und Judenhass mit allem Nachdruck verfolgt und auf der Grundlage des Strafrechts zur Anklage gebracht und entsprechend entscheiden werden. Unter Körperverletzung, Volksverhetzung [Mehr...]

2026-05-05T14:16:21+02:0005.05.2026|Presse|

„Dürfen uns an das hohe Niveau antisemitischer Straftaten nicht gewöhnen“

„Die Zahl antisemitischer Straftaten verharrt mit 543 in Bayern auch 2025 auf hohem Niveau“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle. Und weiter: „Auch wenn die Zahl gegenüber 2024 um gut fünf Prozent zurückgegangen ist, dürfen wir uns nicht an diesen Berg von Straftaten gegenüber Jüdinnen und Juden sowie ihren Einrichtungen gewöhnen.“ Die Solidarität der Gesellschaft mit Menschen jüdischen Glaubens sei gefragt. „Es darf nicht sein, dass deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger jüdischen Glaubens für das Handeln der Regierung eines anderen Staates in politische Geiselhaft genommen werden“, so der Regierungsbeauftragte. Seit dem Terroranschlag der Hamas im Oktober 2023 und der Reaktion des Staats Israel darauf ist die Zahl explosionsartig angestiegen – 2022 [Mehr...]

2026-04-21T16:19:15+02:0020.04.2026|Allgemein, Presse|

„Feiger Übergriff auf Ort der Begegnung“

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, hat den „feigen Übergriff auf das Restaurant Eclipse“ verurteilt. Das israelische Restaurant ist für Dr. Spaenle ein „wunderbarer Ort der Begegnung“. Der Angriff richtet sich aus seiner Sicht genau gegen den interkulturellen Dialog. Die Tat dürfte aus seiner Sicht antisemitisch geprägt sein. „Dieses judenfeindliche Handeln dürfen sich der Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland nicht bieten lassen“, so Dr. Spaenle. Für den Antisemitismusbeauftragten ist klar: „Man kann die israelische Regierung kritisieren, aber nicht solche Einrichtungen attackieren.“ Am heutigen Nachmittag (10. April 2026) um 17 Uhr findet vor dem Restaurant Eclipse in der Heßstraße 51 in München eine Solidaritätskundgebung mit den Betreibern und gegen Antisemitismus in [Mehr...]

2026-04-15T16:33:03+02:0010.04.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle kritisiert antisemitische Schmierereien an einem Modegeschäft in München

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, hat die antisemitischen Schmierereien an einem Modegeschäft eines Mitglieds des Bezirksausschusses in München-Haidhausen scharf kritisiert. In dem Schaufenster hatte die Inhaberin der Boutique mit einem Aufkleber „Antisemitismus ohne mich“ seit Jahren deutlich gemacht, dass sie sich gegen jegliche Form von Judenhass wendet. Diese klare Position hat offensichtlich Antisemiten motiviert, mit Schmierereien die Schaufenster zu beschädigen. „Für mich wird an den Schmierereien Hass gegen Israel und gegen Zionismus erkennbar – dies mündet bei den Provokateuren in Antisemitismus und Sachbeschädigung“, so Dr. Spaenle. Eine Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern um Prof. Guy Katz reagiert auf diesen Vorfall nicht nur mit Betroffenheit, sondern auch mit einer Kampagne [Mehr...]

2026-04-15T16:11:44+02:0009.04.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle unterstützt Kommunen bei Redeverbot gegen Höcke

LINDENBERG/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Haltung der Stadt Lindenberg im Allgäu, den wegen rechtsextremistischer Äußerungen verurteilten AfD-Funktionär Björn Höcke nicht in Räumen der Stadt sprechen zu lassen. „Die Stadt handelt klar gegen einen Rechtsextremen.“ Nicht nachvollziehen kann der Beauftragte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg, das eine Vermietung der Stadthalle an die AfD genehmigt hat. Denn Höcke, der nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz als rechtsextremistisch gilt, ist wegen der Verwendung einer Parole einer NS-Organisation rechtskräftig verurteilt. Regierungsbeauftragter Spaenle dankt der Stadt Lindenberg für deren gradliniges Handeln für Demokratie und den Schutz der Menschenwürde. Er selbst wird an der Veranstaltung der Stadt Lindenberg und der demokratischen Kräfte der [Mehr...]

2026-04-15T16:34:31+02:0012.02.2026|Allgemein, Presse|
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