Spaenle: „Jeder Vorfall ist einer zu viel“
WÜRZBURG/MÜNCHEN. Als „verbesserungsbedürftig“ bezeichnet der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, die Situation von jüdischen Schülerinnen und Schülern auch an den Schulen im Freistaat. „Sie erleben immer wieder Ausgrenzung und antisemitisches Angehen durch Mitschülerinnen und -schüler, Sachbeschädigung, Verharmlosung der Schoah und des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023, aber auch Unverständnis von Lehrkräften“, kommentiert der Beauftragte die Ergebnisse der neuen Erhebung „Antisemitismus zwischen Klassenzimmer und Freizeit. Jüdische Erfahrungen und Perspektiven in Bayern“, die die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern nun vorgestellt hat. Sie hat 114 antisemitische Vorfälle im schulischen Kontext zwischen 2019 und 2025 gezählt, Sachbeschädigungen und Bedrohungen gehören dazu, judenfeindliche und rechtsradikale Schriftzüge, Verherrlichung der Schoah [Mehr...]









