Frank Mueller

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„Dürfen uns an das hohe Niveau antisemitischer Straftaten nicht gewöhnen“

„Die Zahl antisemitischer Straftaten verharrt mit 543 in Bayern auch 2025 auf hohem Niveau“, so der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle. Und weiter: „Auch wenn die Zahl gegenüber 2024 um gut fünf Prozent zurückgegangen ist, dürfen wir uns nicht an diesen Berg von Straftaten gegenüber Jüdinnen und Juden sowie ihren Einrichtungen gewöhnen.“ Die Solidarität der Gesellschaft mit Menschen jüdischen Glaubens sei gefragt. „Es darf nicht sein, dass deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger jüdischen Glaubens für das Handeln der Regierung eines anderen Staates in politische Geiselhaft genommen werden“, so der Regierungsbeauftragte. Seit dem Terroranschlag der Hamas im Oktober 2023 und der Reaktion des Staats Israel darauf ist die Zahl explosionsartig angestiegen – 2022 [Mehr...]

2026-04-21T16:19:15+02:0020.04.2026|Allgemein, Presse|

„Feiger Übergriff auf Ort der Begegnung“

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, hat den „feigen Übergriff auf das Restaurant Eclipse“ verurteilt. Das israelische Restaurant ist für Dr. Spaenle ein „wunderbarer Ort der Begegnung“. Der Angriff richtet sich aus seiner Sicht genau gegen den interkulturellen Dialog. Die Tat dürfte aus seiner Sicht antisemitisch geprägt sein. „Dieses judenfeindliche Handeln dürfen sich der Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland nicht bieten lassen“, so Dr. Spaenle. Für den Antisemitismusbeauftragten ist klar: „Man kann die israelische Regierung kritisieren, aber nicht solche Einrichtungen attackieren.“ Am heutigen Nachmittag (10. April 2026) um 17 Uhr findet vor dem Restaurant Eclipse in der Heßstraße 51 in München eine Solidaritätskundgebung mit den Betreibern und gegen Antisemitismus in [Mehr...]

2026-04-15T16:33:03+02:0010.04.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle kritisiert antisemitische Schmierereien an einem Modegeschäft in München

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, hat die antisemitischen Schmierereien an einem Modegeschäft eines Mitglieds des Bezirksausschusses in München-Haidhausen scharf kritisiert. In dem Schaufenster hatte die Inhaberin der Boutique mit einem Aufkleber „Antisemitismus ohne mich“ seit Jahren deutlich gemacht, dass sie sich gegen jegliche Form von Judenhass wendet. Diese klare Position hat offensichtlich Antisemiten motiviert, mit Schmierereien die Schaufenster zu beschädigen. „Für mich wird an den Schmierereien Hass gegen Israel und gegen Zionismus erkennbar – dies mündet bei den Provokateuren in Antisemitismus und Sachbeschädigung“, so Dr. Spaenle. Eine Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern um Prof. Guy Katz reagiert auf diesen Vorfall nicht nur mit Betroffenheit, sondern auch mit einer Kampagne [Mehr...]

2026-04-15T16:11:44+02:0009.04.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle unterstützt Kommunen bei Redeverbot gegen Höcke

LINDENBERG/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Haltung der Stadt Lindenberg im Allgäu, den wegen rechtsextremistischer Äußerungen verurteilten AfD-Funktionär Björn Höcke nicht in Räumen der Stadt sprechen zu lassen. „Die Stadt handelt klar gegen einen Rechtsextremen.“ Nicht nachvollziehen kann der Beauftragte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg, das eine Vermietung der Stadthalle an die AfD genehmigt hat. Denn Höcke, der nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz als rechtsextremistisch gilt, ist wegen der Verwendung einer Parole einer NS-Organisation rechtskräftig verurteilt. Regierungsbeauftragter Spaenle dankt der Stadt Lindenberg für deren gradliniges Handeln für Demokratie und den Schutz der Menschenwürde. Er selbst wird an der Veranstaltung der Stadt Lindenberg und der demokratischen Kräfte der [Mehr...]

2026-04-15T16:34:31+02:0012.02.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle: Drohung gegen jüdische Einrichtung in München „übel und menschenverachtend“

MÜNCHEN. Die Drohung mit einem Brief mit Munition gegen eine jüdische Einrichtung in München hat der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, scharf verurteilt. Als „übel und menschenverachtend“ stuft der Regierungsbeauftragte diese Tat ein. „Ich hoffe, dass der Staatsschutz die Täter ausfindig machen kann, die Jüdinnen und Juden eine Gefährdung an Leib und Leben androhen und so zutiefst verängstigen.“ Nach Medienberichten hatte der Sicherheitsdienst einer Einrichtung eine Sendung mit bedrohlichem Inhalt gefunden.

2026-02-12T11:52:44+01:0006.02.2026|Presse|

Über Ländergrenzen hinweg gegen Judenhass im Sport

Hapoel Tel Aviv und Partizan Belgrad unterschreiben bei Treffen mit Spaenle die IHRA-Definition Bei der Unterzeichnung der IHRA-Definition, hintere Reihe v.l.: Dror Morag, Ludwig Spaenle, Generalkonsulin Talya Lador-Fresher, Ministerialdirektorin Tina Dangl, Robert Singer und Generalkonsul Božidar Vucurović. Vordere Reihe v.l.: Shimon Amsalem und Stav Shaham (Tel Aviv), Dule Karavesovic (Partizan Belgrad). Foto: Andreas Heddergott/StK MÜNCHEN. Heute, 22. Januar, beriet eine israelische Delegation mit dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, über Möglichkeiten, den Antisemitismus im Sport zurückzudrängen. Für Dr. Spaenle ist es „unerträglich“, dass ausgerechnet bei Sportwettkämpfen immer wieder antisemitische Äußerungen fallen und judenfeindliche Handlungen geschehen. „Die Wettkämpfe im Einzel- oder Mannschaftssport sollten Fairness und gegenseitige [Mehr...]

2026-01-27T17:00:06+01:0026.01.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle: München soll die Erinnerung an Ben Gurions Aufbruch pflegen

MÜNCHEN. Der 27. Januar soll künftig in Bayern als Tag eines historischen Aufbruchs für eine Zukunft für Jüdinnen und Juden nach der Shoah durch das NS-Regime gewürdigt werden. Daran soll die Landeshauptstadt auch mit einer Erinnerungstafel am Rathaus erinnern. Diese Forderung erhebt der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle. Dr. Zalman Grinberg (stehend), Überlebender aus dem KZ Kaufering, begrüßt die Delegierten und den Ehrengast David Ben Gurion (4. v. r.) zur Sitzung des Zentralkomitees der befreiten Juden im Münchner Rathaus. Foto: hagalil.com Grundlage seiner Überlegung ist: David Ben Gurion, der spätere israelische Ministerpräsident, forderte am 27. Januar 1946 beim Zentralkomitee der befreiten Juden in der [Mehr...]

2026-01-27T17:18:46+01:0025.01.2026|Allgemein, Presse|

Spaenle äußert sich kritisch zu einer Veranstaltung der Kammerspiele

Antisemitismusbeauftragter Spaenle äußert sich kritisch zu einer Veranstaltung der Münchner Kammerspiele zu Vorgängen im Gazastreifen – Neuausrichtung eröffnet aber Chance einer ausgewogeneren Diskussion MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, äußert sich kritisch zu einer Veranstaltung der Münchner Kammerspiele „A Fellow Soldier's Testimony“ am morgigen Freitag, 16. Januar. Er sieht aber auch eine deutliche Neuakzentuierung der Veranstaltung durch die Leitung der Kammerspiele gegenüber der zunächst für Dezember geplanten Veranstaltung am gleichen Ort und erkennt darin Chancen für eine ausgewogenere Diskussion über Vorgänge im Gaza-Streifen. Dies ist einem Schreiben des Beauftragten an die Intendantin der Kammerspiele Barbara Mundel zu entnehmen. Bei der Veranstaltung stehen Vorwürfe gegen einen [Mehr...]

2026-01-26T17:58:25+01:0015.01.2026|Allgemein, Presse|

New Yorker Bürgermeister widerruft Dekrete zum Schutz der Juden

Antisemitismusbeauftragter Spaenle fordert kommunale Spitzenverbände in Bayern und Deutschland auf, die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Millionenmetropole New York zu beenden   MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, hat die kommunalen Spitzenverbände Bayerns und Deutschlands dazu aufgerufen, die Zusammenarbeit mit New York sofort zu beenden. Der Grund für die Forderung: Der neue Bürgermeister Zohran Mamdani, der bei seinem Amtseid für das Bürgermeisteramt in dieser Woche eine Hand auf den Koran gelegt hatte, will offensichtlich Dekrete zum Schutze von Jüdinnen und Juden sowie jüdischer Einrichtungen in New York widerrufen. „Wer so handelt, der schürt Antisemitismus“, stuft Dr. Spaenle die geplanten Handlungen der neuen New Yorker Stadtspitze ein. [Mehr...]

2026-01-26T16:33:15+01:0003.01.2026|Allgemein, Presse|

„Jüdisches Erbe und Tourismus lassen sich verbinden“

Antisemitismusbeauftragter Spaenle und Landesverein für Heimatpflege richten Netzwerktreffen zum Jubiläum der Romantischen Straße aus   ROTHENBURG OB DER TAUBER. Ein Netzwerktreffen zum Themenfeld „Jüdisches Kulturerbe und Tourismus in Bayern“ – Modellfall Romantische Straße hatten der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. heute in Rothenburg ob der Tauber ausgerichtet. Anlass für das Treffen ist die Tatsache: Entlang der Romantischen Straße in Schwaben und Franken liegt eine ganze Reihe von Orten mit bedeutendem jüdischem Kulturerbe, dazu zählen z. B. Ichenhausen und Rothenburg ob der Tauber. Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle: „Gerade das Jubiläum 75 Jahre Romantische Straße bietet uns eine besondere Chance. [Mehr...]

2025-12-18T13:56:45+01:0027.11.2025|Allgemein, Presse|
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