„Effektive Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz gegen Judenhass“

Für den Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, erweist sich die Zusammenarbeit zwischen der Justiz und der Polizei in Bayern im Einsatz gegen Antisemitismus und Judenhass als „sehr effektiv“. „Einerseits müssen wir eine dramatisch hohe Zahl antisemitischer Straftaten auch in Bayern feststellen– nämlich allein 543 in 2025 – andererseits verzeichnet die Justiz im Freistaat eine hohe Quote der Aufklärung und Verurteilungen. Allein im vergangenen Jahr sprachen bayerische Gerichte 203 Verurteilungen gegen Antisemiten aus“, so Dr. Spaenle.

Es sei für die Jüdinnen und Juden in Bayern wichtig, dass in Bayern Antisemitismus und Judenhass mit allem Nachdruck verfolgt und auf der Grundlage des Strafrechts zur Anklage gebracht und entsprechend entscheiden werden. Unter Körperverletzung, Volksverhetzung und Gewaltdarstellungen leiden aus Sicht von Dr. Spaenle nicht nur die unmittelbar geschädigten Menschen. Die jüdische Community als Ganzes erlebt die derzeitige Lage als bedrohlich. „Wir haben als Freistaat Bayern Verantwortung für unsere Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von der Religion.“

05.05.2026Presse

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