Rettung für das Jeckes-Museum näher gerückt
Muss hier bald ausziehen: Das "Jeckes-Museum" in Tefen. Bild: BR/Tim Aßmann In solchen Hütten wohnten die Einwanderer Bild: BR/Tim Aßmann Jüdisches Leben in Deutschland wurde in der Shoa fast vollständig ausgelöscht. Doch Spuren der deutschsprachigen Juden haben sich erhalten – unter anderem im Norden Israels. In Tefen befand sich bis vor kurzem das einzige „Museum der deutschsprachigen Juden,“ bekannter als „Jekkes-Museum“. Mit dem Spitznamen „Jekkes“ (oder „Jeckes“) wurden die Eingewanderten belegt, die seit den 1920-er und 1930-er Jahren nach Palästina emigrierten und sich mit ihrer förmlichen Kleidung und bürgerlichen Kultur von den einheimischen Juden abhoben. Im 1968 gegründeten „Jekkes-Museum“ lagern über eine Million Objekte (Fotos, Briefe, Möbel etc.) – Zeugnisse einer untergegangenen Welt ebenso wie des [Mehr...]


