Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle zur Entscheidung von Ministerpräsident Markus Söder in Sachen Hubert Aiwanger

MÜNCHEN. Der Bayerische Antisemitismusbeauftragte Dr. Ludwig Spaenle nimmt zur Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hinsichtlich Hubert Aiwanger wie folgt Stellung:

  1. Die Gesamtabwägung und die Entscheidung des Ministerpräsidenten respektiere ich.
  2. Hubert Aiwanger hat sich mit seiner Reaktion auf das Bekanntwerden des Flugblatts und weiterer Vorwürfe lange uneinsichtig gezeigt und ist seiner Vorbildfunktion als Staatsminister nicht gerecht geworden. Er hat damit Bayern und der Bekämpfung des Antisemitismus Schaden zugefügt.
  3. Hubert Aiwanger ist nun aufgefordert, mit seinem Handeln dem von ihm herbeigeführten Schaden entgegenzuwirken.
05.09.2023Presse

Aktuelle Beiträge

  • Spaenle: „Jeder Vorfall ist einer zu viel“

    WÜRZBURG/MÜNCHEN. Als „verbesserungsbedürftig“ bezeichnet der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, die Situation von jüdischen Schülerinnen und Schülern auch an [Mehr...]

  • Anne Frank als Schullektüre

    Mit Unterstützung des Antisemitismusbeauftragten verschenkt die Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V. anlässlich ihres 30jährigen Jubiläums 3.000 Exemplare einer neuen Ausgabe des Tagebuchs der Anne Frank an Schülerinnen und Schüler in [Mehr...]

  • Spaenle unterstützt Lindenberg und Seybothenreuth bei Redeverbot gegen Höcke

    LINDENBERG/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Haltung der Stadt Lindenberg im Allgäu, den wegen rechtsextremistischer Äußerungen verurteilten AfD-Funktionär Björn Höcke nicht [Mehr...]