„Absage der Gedenkveranstaltung in Bayreuth unverständlich“
Die Absage der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ auf dem Grünen Hügel in Bayreuth ist für Bayerns Antisemitismusbeauftragten Dr. Ludwig Spaenle „unverständlich“. „Das hat mich sehr irritiert“, so Spaenle. Für Dr. Spaenle steht fest, dass es möglich ist, die Sicherheit für eine solche Veranstaltung zu gewährleisten.
Die Stadt Bayreuth engagiere sich bewusst in der Aufarbeitung der historischen Belastung, auch am Grünen Hügel gebe es Anstrengungen, zu denen auch die Gedenkveranstaltungen mit gehören.
Wenn man eine so wichtige Veranstaltung wie diese Gedenkveranstaltung an diesem historischen Ort verschieben müsse, müssten die Gründe exakt und absolut nachvollziehbar dargelegt werden. „Die Veranstalter müssen sich über die Folgen einer möglichen Terminverlegung im Klaren sein: Die Aufmerksamkeit zu einem Zeitpunkt außerhalb der Festspielzeit und damit auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher dürfte dann deutlich geringer ausfallen. Das schadet dem Anliegen einer kritischen Aufarbeitung erheblich. „Gerade eine solche Gedenkveranstaltung wie die ,Verstummte Stimmen` bietet eine besondere Chance dazu“, so Dr. Spaenle.
PM Dr. Spaenle zu Absage Gedenkveranstaltung in Bayreuth 18062026
Foto: By DALIBRI – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=153359913
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