Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle: „Bayern wird zum Zentrum für Jüdinnen und Juden in Europa“
München. „Bayern wird zum Zentrum für jüdisches Leben in Europa“, kommentiert der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, den aktuellen Beschluss der Konferenz der Europäischen Rabbiner (CER). Dieser will seinen Hauptsitz von London nach München verlegen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Konferenz der Europäischen Rabbiner in München getagt.
Spaenle begrüßt diesen Schritt und wertet ihn auch als „Anerkennung des Engagements des Freistaats Bayern um Jüdinnen und Juden sowie für die Förderung jüdischer Kultur“. Von hier aus werde es künftig wichtige Impulse für jüdische Gemeinden sowie für die Bildungsarbeit zu Geschichte, Glauben und Alltag von Jüdinnen und Juden geben. Dr. Spaenle stand mit der Leitung der Konferenz der Europäischen Rabbiner in intensivem Kontakt und hat zwischen dieser und der Bayerischen Staatsregierung eine tragfähige Brücke geschlagen.
„Ich freue mich auch deshalb, weil die Landeshauptstadt und Bayern eine lange Tradition jüdischen Lebens haben. Der Landesverband israelitischer Kultusgemeinden sowie die Israelitische Kultusgemeinde von München und Oberbayern mit der Ohel-Jakob-Synagoge haben eine weit über Bayern ausgreifende Bedeutung.
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