Erklärung des bayerischen Antisemitismusbeauftragten

PRESSEINFORMATION

Erklärung des bayerischen Antisemitismusbeauftragten

 

MÜNCHEN. Die Firma Siemens bzw. eine Unternehmenstochter soll sich im Zusammenhang mit einem Liefervertrag von Hochgeschwindigkeitszügen an die türkische Staatsbahn über den damit verbundenen Kredit einer saudischen Bank zu einer Erklärung verpflichtet haben, nach der sie angeblich mit israelischen Partnern nicht zusammenwirken soll. Darüber hat jüngst u. a. die Tagesschau berichtet.

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle stellt fest, dass sich in diesem Zusammenhang Fragen an das Unternehmen stellen.

Spaenle unterstrich in diesem Kontext, dass es nicht statthaft sei, wenn israelische Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit eingeschränkt oder ausgeschlossen würden. Bayerns Antisemitismusbeauftragter hat sich wiederholt gegen die BDS-Bewegung ausgesprochen.

10.02.2023Presse

Aktuelle Beiträge

  • Mitschnitt des Abends mit Christian Springer und Ludwig Spaenle

    Der Kabarettist, Autor und  Gründer von Orienthelfer e.V., Christian Springer, war Gast der jüngsten Veranstaltung in der Reihe „Reden über …“ des Beauftragten Dr. Ludwig Spaenle. In der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München [Mehr...]

  • Treffen des jüdischen Netzwerks in Nürnberg: Mit Kulturarbeit gegen Antisemitismus

    Die oft belastende Situation für Jüdinnen und Juden durch den wachsenden Antisemitismus, aber auch die Chancen der kulturellen Arbeit für die Förderung jüdischen Lebens standen im Mittelpunkt des 6. Landestreffens „Jüdisches Leben [Mehr...]

  • Yad Vashem in München: „Eine historische Entscheidung“

    „Mit ihrer Festlegung auf Bayern und konkret auf München als Standort für die erste Außenstelle des israelischen Erinnerungszentrums Yad Vashem in München haben die israelischen Verantwortlichen eine zukunftsweisende Entscheidung von historischer Bedeutung [Mehr...]