Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle begrüßt die sich abzeichnende Einigung zur Entschädigung der Angehörigen der Opfer des Terroranschlags von 1972
– „spät, sehr spät, aber nicht zu spät“
Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig begrüßt, dass sich nun eine Einigung zwischen dem Bund und den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags auf die israelischen Sportler bei der Olympiade 1972 abzeichnet.
Dr. Spaenle wörtlich: „Spät, sehr spät, aber nicht zu spät. Immerhin noch kurz vor dem 50. Jahrestag des Attentats scheint es nun endlich eine Einigung zu geben. Wie mehrere Medien melden, ist damit der Weg frei, dass die Angehörigen der Opfer und auch Israels Staatspräsident Herzog am kommenden Montag zur Gedenkveranstaltung in München und Fürstenfeldbruck kommen. Deutschland stellt sich damit endlich seiner historischen Verantwortung und ermöglicht es damit auch den Angehörigen, mit diesem Kapitel ihren Frieden zu machen.“
Bayerns Antisemitismusbeauftragter hatte sich in zwei Schreiben an Bundeskanzler Scholz dafür eingesetzt, dass die Bundesrepublik den Angehörigen der Opfer ein faires Angebot für eine Entschädigung unterbreitet. Die nun von der Bundesrepublik angebotene Summe scheint sich – wie von Dr. Spaenle vorgeschlagen – an der Entschädigung für die Opfer von Lockerbie von 1988 zu orientieren.
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