Bayerns Antisemitismusbeauftragter Spaenle kritisiert den ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation scharf
„Kardinal Müller hat antijüdische Klischees bedient und macht antisemitische Gedanken bei manchen Gläubigen hoffähig“
MÜNCHEN. Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle wirft dem ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Müller vor, „antijüdische Klischees zu bedienen und damit antisemitische Phantastereien bei einem Teil der Katholiken wieder hoffähig zu machen“. Dr. Spaenle weiter: „Es ist unverständlich und auch nicht zu akzeptieren, dass der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation der katholischen Kirche mit seinen Aussagen über die Pandemie und vermeintliche Nutznießer derselben Antisemiten das Wort rede und antisemitische Gedanken verbreite.“ Dr. Spaenle fordert von Kardinal Müller eine klare Distanzierung und Entschuldigung.
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