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Spaenle: „Jeder Vorfall ist einer zu viel“

WÜRZBURG/MÜNCHEN. Als „verbesserungsbedürftig“ bezeichnet der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, die Situation von jüdischen Schülerinnen und Schülern auch an den Schulen im Freistaat. „Sie erleben immer wieder Ausgrenzung und antisemitisches Angehen durch Mitschülerinnen und -schüler, Sachbeschädigung, Verharmlosung der Schoah und des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023, aber auch Unverständnis von Lehrkräften“, kommentiert der Beauftragte die Ergebnisse der neuen Erhebung „Antisemitismus zwischen Klassenzimmer und Freizeit. Jüdische Erfahrungen und Perspektiven in Bayern“, die die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern nun vorgestellt hat. Sie hat 114 antisemitische Vorfälle im schulischen Kontext zwischen 2019 und 2025 gezählt, Sachbeschädigungen und Bedrohungen gehören dazu, judenfeindliche und rechtsradikale Schriftzüge, Verherrlichung der Schoah [Mehr...]

2026-04-15T16:18:36+02:0027.02.2026|Presse|

Anne Frank als Schullektüre

Mit Unterstützung des Antisemitismusbeauftragten verschenkt die Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V. anlässlich ihres 30jährigen Jubiläums 3.000 Exemplare einer neuen Ausgabe des Tagebuchs der Anne Frank an Schülerinnen und Schüler in ganz Bayern. Am 12. Februar übergaben der Vorsitzende von Beth Shalom, Prof. Dr. C. Bernd Sucher, und Dr. Ludwig Spaenle ein Buchpaket an der Mittelschule Erding. Der TV-Sender SAT.1 Bayern berichtete über den Termin in seiner Sendung „17:30 SAT.1 Bayern“.

2026-04-15T16:22:49+02:0012.02.2026|Allgemein|

5. Landestreffen am 27.6.2025

Zum fünften bayernweiten Vernetzungstreffen zum Thema „Jüdisches Leben in Bayern“ trafen sich am 27.6.2025 zahlreiche Vertreter und Freunde der jüdischen Gemeinschaft im Heimatministerium in Nürnberg auf Einladung des Antisemitismusbeauftragten Dr. Ludwig Spaenle und des Geschäftsführers des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, Dr. Rudolf Neumaier. Schwerpunkte waren das Thema Sicherheit mit den beiden Beauftragten von Polizei und Justiz, Michael Weinzierl und Andreas Franck, sowie das Thema Archiv mit Dr. Alexis Hofmeister und Dr. Fabienne Huguenin von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns. https://www.youtube.com/live/nn-jhnmdFSY?t=250s

2026-03-10T17:57:15+01:0027.06.2025|Landestreffen|

4. Landestreffen am 07.06.2024

4. Landestreffen „Jüdisches Leben in Bayern“ in Nürnberg Bereits zum 4. Mal fand am 7. Juni 2024 das bayernweite Vernetzungstreffen zum Thema „Jüdisches Leben in Bayern“ statt. Der Antisemitismusbeauftragte Dr. Ludwig Spaenle und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege luden wiederum zahlreiche Vertreter, Förderer, Freunde und Interessierte der jüdischen Gemeinschaft in Bayern in das Heimatministerium in Nürnberg ein. https://www.youtube.com/live/Za_qPkEI3FA

2026-03-10T18:00:10+01:0007.06.2024|Landestreffen|

3. Landestreffen am 07.07.2023

Am 7. Juli 2023 fand zum dritten Mal das Landestreffen „Jüdisches Leben in Bayern“ statt, zu dem im Heimatministerium in Nürnberg erneut die Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Bereich Jüdisches Erbe, Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinden, Institutionen und kommunale Vertreter zusammenkamen. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort sowie zahlreiche weitere Interessierte per Livestream verfolgten die Veranstaltung. Für das Programm der Veranstaltung klicken Sie hier. Dr. Ludwig Spaenle blickte auf die vergangenen fünf Jahre seine Beauftragung und zahlreiche Meilensteine zurück. Außerdem stellten er und Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V., das neue Projekt „Netzwerk jüdisches Leben und historisches jüdisches Erbe in Bayern“ beim Landesverein vor. Informationen zu den weiteren Vorträgen: Die Ad hoc-Arbeitsgruppe „Judentum in [Mehr...]

2026-03-10T17:55:23+01:0007.07.2023|Landestreffen|

Antisemitische Schmähplastiken

„Judensau“ – Darstellungen sind zu Stein gewordener Antisemitismus. Das Motiv findet sich ab dem 13. Jahrhundert fast nur im deutschen Sprachraum. Obwohl das Schwein im Judentum als unrein gilt, wurde fälschlich behauptet, dass Juden wie Ferkel an einer Sau saugen. Diese Darstellung wollte Ekel und Verachtung gegenüber Jüdinnen und Juden hervorrufen und das Judentum angreifen. In der christlichen Kunst verkörpert das Schwein vor allem den Teufel. Behauptet wurde daher, dass Jüdinnen und Juden mit dem Teufel im Bunde seien, von ihm „genährt“ würden und seine Lehren aufnähmen. Diese Skulptur am Dom wurde im 14. Jahrhundert gegenüber dem jüdischen Wohnviertel angebracht. Sie zeigt Männer, die an den Zitzen einer Sau saugen und ihr ins Ohr sprechen. [Mehr...]

2026-02-16T14:16:37+01:0001.01.2023|Antisemitische Schmähplastiken, Archiv|

„321 – 1.700 jüdisches Leben in Deutschland“

Teilnehmen und Mitmachen Institutionen, Verbände, Vereine, Parteien, Kirchengemeinden, Unternehmen u.a. sind herzlich eingeladen, das Jubiläumsjahr mit Projekten und Veranstaltungen zu unterstützen und mitzugestalten. Der in Köln gegründete Verein „321 – 1.700 jüdisches Leben in Deutschland“ fördert bundesweit Projekte (https://www.1700jahre.de/). Über die große Zahl und die Vielfalt von Veranstaltungen können Sie sich im Veranstaltungskalender auf dieser Webseite informieren: Anstehende Veranstaltungen – Antisemitismus Beauftragter Bayern Mit Fragen und Anregungen können Sie sich an die Projektstelle beim Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus wenden: 1700JahreJuedischesLeben@stmuk.bayern.de Der Bayerische Rundfunk begleitet das Jubiläumsjahr 2021 in Hörfunk, Fernsehen und online unter dem Themenschwerpunkt „Schalom – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Weiterführende Informationen unter: www.br.de/juedisches-leben

Die Sulzbacher Thorarolle von 1793

Für das Foto und die Erläuterungen dazu danken wir der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg Ein historisches Datum – Jubiläum und Festjahr Im Jahre 321 n.Chr. erließ Konstantin der Große, Kaiser des Römischen Reiches, auf die Anfrage des Rates der Stadt Köln ein Edikt, in dem er bestimmte, dass auch jüdische Bürger in den Rat aufgenommen werden könnten. Dieses Edikt ist die älteste schriftliche Quelle, die belegt, dass es seit mindestens 1700 Jahren jüdisches Leben im Gebiet des heutigen Deutschland gibt. Das kommende Jahr 2021 wird deshalb ein Veranstaltungsjahr werden, in dem auf sehr vielfältige Art und Weise daran erinnert werden wird, dass Juden und Jüdinnen die Gesellschaft und Geschichte Deutschlands in Kultur, Technik, Wissenschaft, Sport und vielen anderen Bereichen wesentlich [Mehr...]

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