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Antisemitische Schmähplastiken

„Judensau“ – Darstellungen sind zu Stein gewordener Antisemitismus. Das Motiv findet sich ab dem 13. Jahrhundert fast nur im deutschen Sprachraum. Obwohl das Schwein im Judentum als unrein gilt, wurde fälschlich behauptet, dass Juden wie Ferkel an einer Sau saugen. Diese Darstellung wollte Ekel und Verachtung gegenüber Jüdinnen und Juden hervorrufen und das Judentum angreifen. In der christlichen Kunst verkörpert das Schwein vor allem den Teufel. Behauptet wurde daher, dass Jüdinnen und Juden mit dem Teufel im Bunde seien, von ihm „genährt“ würden und seine Lehren aufnähmen. Diese Skulptur am Dom wurde im 14. Jahrhundert gegenüber dem jüdischen Wohnviertel angebracht. Sie zeigt Männer, die an den Zitzen einer Sau saugen und ihr ins Ohr sprechen. [Mehr...]

2026-02-16T14:16:37+01:0001.01.2023|Antisemitische Schähplastiken, Archiv|

„321 – 1.700 jüdisches Leben in Deutschland“

Teilnehmen und Mitmachen Institutionen, Verbände, Vereine, Parteien, Kirchengemeinden, Unternehmen u.a. sind herzlich eingeladen, das Jubiläumsjahr mit Projekten und Veranstaltungen zu unterstützen und mitzugestalten. Der in Köln gegründete Verein „321 – 1.700 jüdisches Leben in Deutschland“ fördert bundesweit Projekte (https://www.1700jahre.de/). Über die große Zahl und die Vielfalt von Veranstaltungen können Sie sich im Veranstaltungskalender auf dieser Webseite informieren: Anstehende Veranstaltungen – Antisemitismus Beauftragter Bayern Mit Fragen und Anregungen können Sie sich an die Projektstelle beim Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus wenden: 1700JahreJuedischesLeben@stmuk.bayern.de Der Bayerische Rundfunk begleitet das Jubiläumsjahr 2021 in Hörfunk, Fernsehen und online unter dem Themenschwerpunkt „Schalom – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Weiterführende Informationen unter: www.br.de/juedisches-leben

Die Sulzbacher Thorarolle von 1793

Für das Foto und die Erläuterungen dazu danken wir der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg Ein historisches Datum – Jubiläum und Festjahr Im Jahre 321 n.Chr. erließ Konstantin der Große, Kaiser des Römischen Reiches, auf die Anfrage des Rates der Stadt Köln ein Edikt, in dem er bestimmte, dass auch jüdische Bürger in den Rat aufgenommen werden könnten. Dieses Edikt ist die älteste schriftliche Quelle, die belegt, dass es seit mindestens 1700 Jahren jüdisches Leben im Gebiet des heutigen Deutschland gibt. Das kommende Jahr 2021 wird deshalb ein Veranstaltungsjahr werden, in dem auf sehr vielfältige Art und Weise daran erinnert werden wird, dass Juden und Jüdinnen die Gesellschaft und Geschichte Deutschlands in Kultur, Technik, Wissenschaft, Sport und vielen anderen Bereichen wesentlich [Mehr...]

BR/BLM Jüdisches Leben in Bayern – Staatsregierung zeichnet Beiträge von Volontärinnen und Volontären aus

Seit 1700 Jahren leben Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland und in Bayern. BR und BLM haben das Jubiläum zum Anlass für einen gemeinsamen Themen-Workshop für den journalistischen Nachwuchs genommen: Volontärinnen und Volontäre der privaten Lokalradio- und TV-Stationen und des Bayerischen Rundfunks setzten sich über mehrere Monate mit dem Thema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – und Bayern" auseinander – erstmals gemeinsam. Entstanden sind mehrere journalistische Beiträge. Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismus-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, hat drei ausgezeichnet. Das jüdische Leben in Bayern in seiner Historie, aber auch in seiner heutigen Vielfalt, war Thema des Workshops der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und des Bayerischen Rundfunks (BR). Hier lernten die jungen Journalistinnen und Journalisten, wie sich mit Worten, Bildern [Mehr...]

Das Festjahr 2021/22 und jüdisches Erbe in Bayern

In der Ausgabe 4/2022 der Zeitschrift „Schönere Heimat“ des Landesvereins für Heimatpflege erschien ein Beitrag der Geschäftsstelle zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Eine gedruckte Ausgabe des Heftes können Sie direkt über den Landesverein beziehen: www.heimat-bayern.de Zum Download des Aufsatzes klicken Sie hier: Schoenere Heimat_Rueckblick 1700 Jahre

Großdemonstration und Online-Petition gegen Judenhass und für Zusammenhalt

Mit einer Großkundgebung am 5. Oktober um 16:00 Uhr auf dem Münchner Königsplatz sowie einer Online-Petition möchte eine Münchner Initiative rund um Professor Guy Katz ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus im gesamten deutschsprachigen Raum setzen. Die Initiative D–A–CH (für Deutschland, Österreich und Schweiz) will zeigen, wie breit der gesellschaftliche Widerstand gegen Hass, Antisemitismus und Ausgrenzung ist – und damit ein starkes Signal für Zusammenhalt, Werte und Freiheit senden. Im Mittelpunkt steht dieses 5-Punkte-Programm. Bayerns Antisemitismusbeauftragter, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Initiative ausdrücklich und gehört zu den ersten Unterzeichnern. Er ruft die  Bevölkerung dazu auf, die Petition zu unterschreiben und gemeinsam auf den Königsplatz zu kommen. Weitere Informationen zur Initiative D–A–CH gegen Hass finden sich auf der Website der Initiative, [Mehr...]

2026-02-16T14:06:29+01:0001.01.2023|Allgemein, Archiv|

Offener Brief zur Einladung von Francesca Albanese

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender (NJH) und die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) kritisieren in einem offenen Brief die Einladung der umstrittenen  UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese zu einer Tagung an der Freien Universität Berlin. Sie werfen ihr antisemitische Aussagen, die Relativierung der Hamas-Gräueltaten vom 7. Oktober und die Verbreitung antiisraelischer Narrative vor. Den vollständigen offenen Brief finden Sie hier. Die FU Berlin rechtfertigte den Auftritt Albaneses unter Bezug auf die Wissenschaftsfreiheit.

2026-02-16T14:06:21+01:0001.01.2023|Allgemein, Archiv|

Ausstellung „Jüdisches Leben in der arabischen Welt“

Ausstellung "Jüdisches Leben in der arabischen Welt" In der Seidlvilla in München-Schwabing startet im September die Ausstellung „Jüdisches Leben in der arabischen Welt – Fotografische Erinnerungen an eine vergangene Zeit“. Sie lädt Besucherinnen und Besucher ein zu einer Reise in jüdisch-arabische Lebenswelten – von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gründung des Staates Israel. Thematisch gegliedert – etwa in die Bereiche Alltagsleben, Religion, Bildung, Berufs- und Wirtschaftsleben, Presse sowie Migration – gewährt die Ausstellung eindrucksvolle Einblicke in eine weitgehend vergessene oder gar verdrängte Geschichte. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe und der Abteilung für Judaistik der Ludwig-Maximilians-Universität. Die Ausstellung ist zu [Mehr...]

2026-02-16T14:06:15+01:0001.01.2023|Allgemein, Archiv|

Innovationspreis Ehrenamt

Das vorbildliche Lernzirkel-Projekt des Dossenberger Gymnasiums in Günzburg ist aktuell Thema einer neuen Reportagenreihe des Senders Sat.1 Bayern. Das Besondere an diesem Lernzirkel-Projekt: Ältere Schülerinnen und Schüler erarbeiten Inhalte über Jüdisches Leben in der Region für ihre jüngeren Mitschüler. Davon profitieren beide Seiten enorm. Der Beitrag von Sat.1 wurde am Samstag, 26. Juli, ausgestrahlt und ist online hier zu sehen. Der Film ist Teil der neuen Programmreihe "Jüdisches Leben in Bayern", die als Teil einer neuen Kooperation von Sat. 1 Bayern und dem Antisemitismusbeauftragten  Dr. Ludwig Spaenle entstanden ist. Spaenle unterstützt das Projekt des Dossenberger Gymnasiums schon seit längerem. Eine von ihm herausgegebene Broschüre zum Projekt können Sie hier herunterladen. https://www.youtube.com/watch?v=MMtJJgZuiPQ

2026-02-16T14:05:58+01:0001.01.2023|Allgemein, Archiv|
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