„Israel wurde in München (mit)gegründet“ – Landeshauptstadt soll daran erinnern
Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle regt bei Münchens OB Reiter eine Gedenktafel an Rede von David Ben-Gurion im Januar 1946 zur Idee eines jüdischen Staates an
MÜNCHEN. „Die Stadt München ist ein Gründungsort für den Staat Israel. Deshalb werde ich dem Oberbürgermeister der Stadt Dieter Reiter vorschlagen, dass er eine Gedenktafel am Rathaus der Landeshauptstadt anbringen lässt“ , so der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Dr. Ludwig Spaenle. Er nimmt mit seinem Vorschlag Bezug auf die Rede des Botschafters des Staats Israel bei der Jubiläumsfeier 80 Jahre Israelitische Kultusgemeinde München. Israels Gründungsvater David Ben-Gurion hatte Ende Januar 1946 bei seinem Besuch in München wohl erstmalig den Gedanken eines modernen jüdischen Staats, Israel, vorgetragen. „An dieses Ereignis sollten wir künftig erinnern.“ Gerade angesichts der engen Kontakte zwischen München und Jerusalem sei das ein klares Signal für Erinnerungsarbeit – und zwar eine, die nach vorne gerichtet ist.
Aktuelle Beiträge
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WÜRZBURG/MÜNCHEN. Als „verbesserungsbedürftig“ bezeichnet der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, die Situation von jüdischen Schülerinnen und Schülern auch an [Mehr...]
Anne Frank als Schullektüre
Mit Unterstützung des Antisemitismusbeauftragten verschenkt die Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom e.V. anlässlich ihres 30jährigen Jubiläums 3.000 Exemplare einer neuen Ausgabe des Tagebuchs der Anne Frank an Schülerinnen und Schüler in [Mehr...]
Spaenle unterstützt Lindenberg und Seybothenreuth bei Redeverbot gegen Höcke
LINDENBERG/MÜNCHEN. Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, unterstützt die Haltung der Stadt Lindenberg im Allgäu, den wegen rechtsextremistischer Äußerungen verurteilten AfD-Funktionär Björn Höcke nicht [Mehr...]
