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Ihre Entstehung und Dynamik in der christlichen Tradition und Kunst

Antisemitismus – so die internationale Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) – ist „eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann.“ Dieser ist Resultat einer bestimmten kulturellen Konstruktion mit einer langen Geschichte. Dazu gehört auch der religiöse motivierte Antijudaismus, wie er in Kirche und Theologie über Jahrhunderte befördert wurde. Der Akademieabend setzt sich mit dieser höchst problematischen Geschichte auseinander und spannt einen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei steht die kunsthistorische Perspektive im Vordergrund.