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Porträts aus dem jüdischen DP-Lager Föhrenwald

mit Fotos von Justine Bittner

In Föhrenwald sammelte sich nach Kriegsende der „Rest der Geretteten“. Die Überlebenden der Schoah hofften, unter dem Schutz der Amerikaner hier ein neues Leben in Würde, Sicherheit und Freiheit beginnen zu können. Tausende wanderten dann von hier nach „Erez Israel“ oder in andere Länder aus. Einige der sogenannten Displaced Persons blieben bis zur Schließung des Lagers im Jahre 1957 in Föhrenwald – in diesem „letzten jiddischen Schtetl auf europäischem Boden“.

Die 32 Porträts zeigen Menschen, die nach dem Krieg im oberbayerischen Isartal vorübergehend eine Bleibe fanden und heute in Deutschland, Israel und USA leben. Sie entstanden im Zeitraum von 2018 bis 2020 im Erinnerungsort BADEHAUS und am jetzigen Lebensmittelpunkt der Zeitzeugen.

 

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten des Museums.