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Humanismus gegen die Entfremdung des modernen Menschen

Der Philosoph und Psychoanalytiker Erich Fromm (1900 – 1980) entstammt einem streng gläubigen jüdischen Elternhaus in Frankfurt. Zunächst wollte er wie viele in seiner Familie Rabbiner werden, dann schloss er sich dem Zionismus an, von dem er sich später wieder distanzierte. Als wichtiges Mitglied des berühmten Frankfurter Instituts für Sozialforschung musste er wie so viele andere Gelehrte der später weltberühmten „Frankfurter Schule“ emigrieren. In den USA erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Im Zentrum seiner Arbeit stand lebenslang der Mensch. Fromm war Humanist und stellte die Frage nach der Existenz und Situation des modernen Menschen. Die vielfältigen Prägungen der Menschen zum Beispiel in kultureller Hinsicht beschäftigten ihn ebenso wie interfamiliäre Prägungen. Auch untersuchte er das „Autoritäre“ und setzte sich mit der Friedensfrage auseinander. Wie auch Adorno und Horkheimer sah er die gesellschaftlichen Entwicklungen infolge eines sich radikalisierenden Kapitalismus kritisch, da dessen Zwänge und Zweckrationalität den Menschen von sich selbst entfremden. Die Folgen dieser Entwicklungen werden aktuell intensiv diskutiert. Der Autor Erich Fromm erreichte in der Öffentlichkeit bis über seinen Tod hinaus eine große Popularität.

10,00 € – Bitte melden Sie sich für diesen Vortrag an, keine Abendkasse.

Sollte diese Veranstaltung nicht in Präsenzform stattfinden können, wird diese online per Zoom-Konferenz angeboten.

Anmeldung telefonisch oder über die Homepage:

https://www.vhstraunstein.de/nc/programm/gesellschaft-und-leben/kurs/Studium+Generale+Erich+Fromm+Humanismus+gegen+die+Entfremdung/nr/A0111/bereich/details/kat/318/