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Vortrag von Dr. Ludwig Spaenle: „Mit Solidarität, Prävention und Repression – gemeinsam für jüdisches Leben!“

Jüdisches Leben ist in Bayern und in ganz Deutschland nach wie vor antisemitischen Anfeindungen und Gefährdungen ausgesetzt. Dagegen müssen Staat und Zivilgesellschaft mit allen Mitteln vorgehen, denn Antisemitismus und Judenhass bedrohen uns alle. Solidarität, Prävention und Repression sind die Schlüssel für langfristige Erfolge. Der Antisemitismusbeauftragte Dr. Spaenle wird in seinem Vortrag vor allem die ersten beiden Punkte beleuchten. Zur Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft gehört das staatliche Bekenntnis ebenso wie der persönliche Austausch mit Jüdinnen und Juden in Bayern, aber auch mit Israel. In der Prävention ist Wissensvermittlung von zentraler Bedeutung: Die verschiedenen Formen von Antisemitismus gehören ebenso in Unterricht und Ausbildung wie die Aufklärung über Verschwörungserzählungen oder die Geschichte Israels und des Nahen Ostens. Eine besondere Rolle spielt dabei jüdisches Leben in Deutschland und Bayern, dessen 1700-jährige Geschichte im Festjahr 2021 besonders gewürdigt wird. Repressive Maßnahmen, etwa in der Strafverfolgung, müssen gezielt eingesetzt und geschärft werden.

Staat und Gesellschaft müssen ein Gesamtkonzept erarbeiten, mit dem wir uns gemeinsam erfolgreich für jüdisches Leben und gegen jede Form von Antisemitismus einsetzen können. Wir können etwas tun, und darum müssen wir etwas tun!