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Die erste urkundliche Erwähnung für jüdisches Leben in Bayern stammt aus Regensburg aus dem Jahr 981. Ebenfalls aus einer Regensburger Urkunde von 1129 weiß man von einem Abraham de Municha, der in München lebte. Ein Streifzug durch die über ein Jahrtausend zurückreichende Geschichte der Juden in Bayern mit all ihren regionalen Bezügen, Blütezeiten, Tiefen und Neuanfängen ist auch ein Teil der bayerischen Geschichte. König Ludwig I erkor Michael Beer zu seinem Lieblingsdichter und nahm Nanette Kaula, Cousine von Heinrich Heine, in seine Schönheitsgalerie auf. Hermann Levy dirigierte dank Intervention von Ludwig II die Premiere des Parzival in Bayreuth. Kurt Eisner rief am 8. November 1918 den Freistaat Bayern aus und wurde erster bayerischer Ministerpräsident. Die Referentin Ellen Presser lädt zu einem Streifzug durch die Geschichte der Juden von den Anfängen bis heute mit Fakten, Beispielen und Anekdoten ein.

Info zur Referentin:
Ellen Presser, seit 1983 Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München, arbeitet auch als freie Journalistin. Sie war u. a. Mitherausgeberin des Sammelbandes „Junge Juden in Deutschland“ (1991) und der Anthologie „Nur wenn ich lache. Neue jüdische Geschichten“ (dtv, 2008).