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»Vieles möglich und einiges verboten
Essen und Trinken aus jüdischer Sicht«
Essen ist eine Lebensnotwendigkeit. Wenn man aber darüber nachdenkt, woher die natürlichen Zutaten für unsere Speisen stammen, kommt die Natur und am Beginn der Nahrungskette die Schöpfung ins Spiel. Die jüdische Religion zwingt uns durch ihre Gebote, von denen viele schon in der Bibel verankert sind, sehr bewusst damit umzugehen, was genießbar ist und was nicht. Hinzu kommt, dass Essen Überlieferung, Erinnerung und Gedenken an eine jüdische Welt bedeutet, die nicht mehr ist: über Speisen, Familiengeschichten, Lebensweisheiten und Gebote. Zu den besten Teilen der Erinnerung gehören Familienrezepte und Anekdoten.
Ellen Presser erläutert anhand »Ruths Kochbuch. Die wunderbaren Rezepte meiner jüdischen Familie«, das sie gemeinsam mit Ruth Melcer verfasste, jüdische Speisegesetze von den Grundlagen in der Bibel bis zur Alltagspraxis. Mit einer Kostprobe.

In Zusammenarbeit mit der Gemeindebücherei.