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Formen der Erinnerungskultur in
München – vom Hofgarten zum Univiertel

„Vorbei ist nicht vorüber.“ Elias Canetti bringt mit seinem
Diktum die Notwendigkeit von Erinnerungskultur auf
den Punkt.
Im Umgang mit der Erinnerung an den NS-Terror, an
seine Opfer, seine Täter:innen und Menschen im Widerstand
geht München die unterschiedlichsten Wege.
Bei unserem Spaziergang erleben wir Orte, wo visuell,
akustisch und haptisch erinnert wird. Wir entdecken
ritualisierte und temporäre Kunst der Erinnerung sowie
Formen, die ungebunden sind an Zeit und Raum. Auch
gibt es immer noch Institutionen im Herzen der Stadt,
wo man mit der Vergangenheit nur auf Anfrage herausrückt.
Der Spaziergang macht deutlich, welche Bedeutung
Erinnerung für den einzelnen Menschen wie für
Gruppen hat, warum sie gesellschaftlich notwendig ist
und welche Chancen zur Selbstreflexion sie birgt.

Anette Spieldiener, Theaterwissenschaftlerin,
Kirchenmusikerin, Inhaberin der Münchner
Schatzsuche

Treff: Odeonsplatz, Hofgartentor

Kosten: 18,00 €