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Die jüdische Philosophin Hannah Arendt verfolgt 1961
den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem. Im Gerichtssaal
trifft sie auf einen unscheinbaren Mann, der,
wie er nicht müde wird zu betonen, nur Befehle ausführte.
In einer Artikelserie charakterisiert sie ihn, einen
der Hauptverantwortlichen für die Shoa in Europa, als
mediokren Schreibtischtäter und löst damit ungeahnte
Proteststürme aus.
Durch die Integration originaler Filmmitschnitte vom
Eichmann-Prozess in Jerusalem kann der Zuschauer
die Grundthese der streitbaren Philosophin unmittelbar
überprüfen. Der Film überzeugt durch die stimmungsvolle
Darstellung des New Yorker Exils und spart auch
das ambivalente Verhältnis zwischen Hannah Arendt
und dem mit den Nazis sympathisierenden Philosophen
Martin Heidegger nicht aus. Sehen Sie mit uns Margarethe
von Trottas mehrfach preisgekrönten Film über H.
Arendt mit B. Sukowa in der Titelrolle.

in Kooperation mit der IG Lichtspielhaus