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Musik als Quelle der jüdischen Geschichte. Hanna Hesse, Lorenz Trottmann und Michael Herrschel berühren in Nürnberg mit Worten und Klängen.

Drei Programme, tausend Eindrücke und Geschichten. Das Ensemble um die Cellistin Hanna Hesse, den Pianisten Lorenz Trottmann und den Sprecher Michael Herrschel verbindet Entdeckungslust mit engagierter Wissensvermittlung und präsentiert in seinen Konzerten Musik von Mendelssohn bis Andre Asriel.
Die drei Künstler*innen werfen Schlaglichter auf wichtige jüdische Biografien im deutschen Musikleben von 1800 bis heute, erzählen von den Hoffnungen des 19. Jahrhunderts im Aufbruch von der Romantik zur Moderne, transportieren die Zerrissenheit zwischen Fin de siècle, Vernichtung und Exil und beleuchten ein kaum bekanntes Kapitel deutscher Musikgeschichte: die Situation jüdischer Komponisten in der DDR.

III Kein Thema – oder doch?
Jüdische Musik in der DDR: ein unbekanntes Kapitel. Mit Werken von Paul Dessau (aus: „Jüdische Chronik“), Rudolf Wagner-Régeny, Hanns Eisler und Andre Asriel („Jiddische Volkslieder“). Mit Maria van Eldik (Mezzosopran), Hanna Hesse (Violoncello), Lorenz Trottmann (Klavier), Michael Herrschel (Erzähler).

Zum Eintritt ist vorher eine Anmeldung per E-Mail nötig: info@wortundmusik.org