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Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka, Christian Stückl und Dr. Ludwig Spaenle diskutieren über die Oberammergauer Passionsspiele und Antisemitismus.

Rabbiner Homolka, zeichnet sich durch sein engagiertes Eintreten für den Dialog zwischen den Religionen, aber auch mit der Gesellschaft aus. Er fordert bereits seit Jahren zur Wehrhaftigkeit gegen den „Bodensatz an braunem Schlamm“ auf und warnt vor offen kommuniziertem Judenhass in Politik und Gesellschaft, der „die Herzkammer der Demokratie“ bedroht.

Christian Stückls vielbeachtetes und leidenschaftliches Engagement gegen christlichen Antijudaismus bei der Überarbeitung der Oberammergauer Passionsspiele, steht entschieden gegen jede Form von Antisemitismus. Er leistet mit seiner Arbeit über die Welt des Theaters hinaus einen unverzichtbaren und unübersehbaren Beitrag gegen Judenhass in unserer Gesellschaft. Zuletzt wurde er mit dem Abraham-Geiger-Preis (2020) und der Buber-Rosenzweig-Medaille (2021) für sein Engagement ausgezeichnet.

Dr. Ludwig Spaenle ist Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Förderung und Würdigung jüdischen Lebens in Bayern und stellt sich der Aufgabe, gegen jede Form des Antisemitismus zu kämpfen und diesem präventiv entgegenzuwirken.

Die Moderation übernimmt Susanne Hornberger.

 

Kartenbestellung über: Münchner Volkstheater | Online Ticketshop (muenchenticket.net)

Hinweise zu den Hygienevorschriften: Corona | Münchner Volkstheater (muenchner-volkstheater.de)