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Podiumsgespräch

In der deutschen Gesellschaft, die längst eine Einwanderungsgesellschaft geworden ist, aber auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland gibt es unterschiedliche Erinnerungen und Narrative. Welche Gedenktage sind konstitutiv für jüdisches Leben in Deutschland: der 9. November oder der 9. Mai? Welche Bedeutung hat das Gedenken an den Holocaust für die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft? Wie kann die Erinnerung an die NS-Verbrechen in Bezug gesetzt werden zur Geschichte und Erfahrung von Zugewanderten? Die Erinnerung an den Zivilisationsbruch des Holocaust bedarf der ständig neu geführten Auseinandersetzung. Wie verhandeln und gestalten wir Erinnerung heute?

Podiumsgespräch mit:
Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank
Prof. Dr. em. Volkhard Knigge, langjähriger Leiter der Gedenkstätte Buchenwald
Moderation: Dr. Maximilian Strnad, Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen, Stadtarchiv München.

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N110720

Auch als Online-Übertragung buchbar (N110721):
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N110721