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Bis ins Mittelalter zu den Anfängen Münchens im 12. Jh. reicht die wechselvolle Geschichte der Juden in München zurück. Unser Spaziergang führt uns daher zuerst Richtung Marienhof, wo die Juden im MA vor allem lebten, von wo sie aber schon im 15.Jh. vertrieben wurden. Wir gehen dann zu den Stätten des Neubeginns im 18.Jh. und befassen uns weiter mit der Emanzipation im 19.Jh.. Die erste Synagoge wurde vor der ersten evangelischen Kirche eingeweiht. Einen Gegenpunkt zur Gleichstellung setzt dann die Rolle der Einwanderer aus dem östlichen Europa im 19. Jh., ein Thema, das uns auch heute noch beschäftigt. Bedeutende Persönlichkeiten wie z. B. der FC Bayern-„Erfinder“ Kurt Landauer, die Familie Bernheimer oder Charlotte Knobloch haben München seitdem geprägt. Aktuell bewegen sich die Themen zwischen sog. „Stolpersteinen“, Antisemitismus und jüdischen Ehrenbürgerinnen. Unser Rundgang wird am neuen jüdischen Kulturzentrum am Jakobsplatz enden, dem Sinnbild für das neue positive Miteinander.

Treffpunkt: Marienplatz – Fischbrunnen