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Aufgrund der aktuellen Corona-Situation müssen wir die Veranstaltung leider absagen. Die Veranstaltung wird auf nächstes Jahr verschoben. Wir informieren rechtzeitig über den Ersatztermin.

Jüdische Bergsteiger*innen: Bewundert, ausgegrenzt und verleugnet

Livestream des DAV und der IPPG

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ informieren der Deutsche Alpenverein (DAV) und die Internationale Paul Preuss Gesellschaft (IPPG) mit der Veranstaltung über das weithin unbekannte Verhältnis von jüdischen Alpinist*innen und dem Bergsport im deutschsprachigen Raum.

Toleranz – Ausgrenzung – Aufarbeitung
Vor dem Ersten Weltkrieg war das Verhältnis der Sektionen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DuÖAV) gegenüber jüdischen Bergsteigerinnen und Bergsteigern im Allgemeinen durch Toleranz gekennzeichnet. Nach dem Kriegsende 1918 wurden sie immer weniger in das Vereinsleben einbezogen; ab 1933 wurden jüdische Mitglieder fast lückenlos ausgegrenzt. Lange wurde diese Tatsache innerhalb der Alpenvereine verdrängt, und erst Ende der 1980er Jahre begann die geschichtliche Aufarbeitung.

Die Veranstaltung soll verdeutlichen, wie sich der DAV und prominente Bergsportler im deutschsprachigen Raum mit dem Erbe der Vergangenheit auseinandersetzen und wie sie sich heute gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Intoleranz engagieren.

Programm:

Begrüßung der Gäste für den Deutschen Alpenverein e.V. (DAV)

Josef Klenner, Präsident des DAV

Begrüßung der Gäste für die Internationale Paul Preuss Gesellschaft (IPPG)

Georg Bachler, Obmann der IPPG

Grußwort des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung
für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

Staatsminister a. D. Dr. Ludwig Spaenle, MdL

Jüdische Bergsteiger*innen – Pioniere des Alpinismus

Georg Bachler, Obmann der IPPG

Paul Preuss – Wegbereiter des modernen Bergsteigens

Thomas Huber, Bergsteiger

Viktor Frankl

Robert Renzler, ehemaliger Generalsekretär des Österreichischen Alpenvereins

Zum Ausschluss der jüdischen Bergsteiger*innen aus dem Alpenverein

Josef Klenner, Präsident des DAV

Der jüdische Blick auf die Berge

Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Entschlossen gegen Intoleranz und Ausgrenzung – die Zukunft aus Sicht der Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV)
Hanna Glaeser und Simon Keller, Bundesjugendleiterin und Bundesjugendleiter der JDAV

Moderation: Ernst Vogt

 

Weitere Informationen
Die Veranstaltung findet am Montag, 29. November 2021 um 19 Uhr in der DAV-Bundesgeschäftsstelle (Anni-Albers-Straße 7, 80807 München) statt und ist für alle online im Livestream und als Aufzeichnung auf dem DAV-Youtube-Kanal zugänglich.

Aufgrund der aktuellen Situation (Krankenhausampel in Bayern: rot) gilt für die Veranstaltung die 2G-Regelung, Zugang und Teilnahme ist nur für Geimpfte und Genesene möglich. Da die Zahl der verfügbaren Plätze vor Ort begrenzt ist, werden diese nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Für eine Teilnahme vor Ort bitte anmelden unter: alpines.museum@alpenverein.de.