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Antisemitismus in Deutschland
Podiumsgespräch

Antisemitismus von rechts, von links, religiös motivierter und eingewanderter reicht weit bis in die Mitte der Gesellschaft. Jahrzehnte nach dem Zivilisationsbruch des Holocaust sind Jüdinnen und Juden mit latentem und offenem Antisemitismus konfrontiert: in der Schule, auf der Straße, im Bus. Das Podiumsgespräch versucht Klärung und Einordnung: Wie äußert sich Antisemitismus heute? Was verbindet, was unterscheidet Antisemitismus von anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit? Welche juristischen und politischen Gegenstrategien sind wirksam? Wie können Betroffene unterstützt werden?

Podiumsgespräch mit:
Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment bei der Zentralwohlfahrtsstelle
Dervis Hizarci, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus
Prof. Dr. Peter Longerich, Historiker, Autor des Buches „Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte“
Prof. Dr. Natan Sznaider, Autor des Buches „Neuer Antisemitismus“, Universität Tel Aviv
Moderation: Stefanie Hajak, Münchner Volkshochschule

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N110316

Auch als Online-Übertragung buchbar (N110317):
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N110317