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Wochenendseminar

Emigration erzeugt tiefgreifende, lebensgeschichtliche Zäsuren. Folgen der nationalsozialistischen „Judenpolitik“ waren der Verlust von Heimat und vertrauter Kultur, von Sprache und sozialen Vernetzungen. Vertreibung und Flucht hatten dramatische Wirkungen auf die Lebensläufe der Betroffenen. In ihren eigenen Worten berichten jüdische Münchnerinnen und Münchner von der Entwurzelung während der NS-Zeit, von Traumatisierung und schmerzhaftem Heimweh, aber auch von Mut und Optimismus, um in der Fremde zu bestehen und diese zur neuen Heimat zu machen.
Mit Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München
Prof. Dr. Andrea Sinn

Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N820050