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Ronen Steinke spricht mit Fritz Bauer
Vortrag

Ein Gerichtssaal wird zum Klassenzimmer der Nation: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte Fritz Bauer den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch und zwang die Deutschen, sich der nationalsozialistischen Vergangenheit zu stellen. Es war „die Rolle seines Lebens“, konstatiert Ronen Steinke: „Der Ankläger, der nicht aus Härte oder Vergeltungsdrang streitet. Sondern aus verzweifelter Liberalität.“ In der Begegnung mit Fritz Bauer schreitet Ronen Steinke dessen Werdegang ab, fragt nach seinem Jüdischsein – und ist sich mit ihm einig über die Bedeutung der Zivilcourage: „Dass es Pflicht ist, auch in seinem eigenen Staat für das Recht zu sorgen.“

Dr. Ronen Steinke ist Jurist, Journalist und Autor des Buches „Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht.“

In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/zwiesprachen-zwischen-gestern-und-heute.20168/N110726

Auch als Online-Übertragung buchbar (N110728):
https://www.mvhs.de/programm/zwiesprachen-zwischen-gestern-und-heute.20168/N110728