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Erstmals in ihrer Geschichte wird die Konferenz der Europäischen Rabbiner ihre alle zwei Jahre stattfindende Generalversammlung in der bayerischen Landeshauptstadt abhalten. Erwartet werden rund 400 Rabbiner, religiöse Führer und politische Entscheidungsträger aus Europa, Israel und den USA, die sich zu aktuellen, das Judentum betreffenden Fragen austauschen werden. Am Vorabend der Generalversammlung lädt die Hanns-Seidel-Stiftung zu einer hochkarätigen Diskussion mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft und der bayerischen Politik. Europas Juden stehen nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie vor wachsenden Herausforderungen: Sowohl on- wie offline nehmen Antisemitismus und politischer sowie religiös motivierter Extremismus in unseren Gesellschaften zu. Zunehmend wird für religiöse Minderheiten die freie Religionsausübung in Frage gestellt. Und angesichts jüngster Angriffe auf jüdische Mitbürger durch teilweise jugendliche Täter ist klar geworden, dass vor allem jungen Menschen in Schulen, Bildungseinrichtungen oder anderen öffentlichen Einrichtungen mehr über jüdisches Leben vermittelt werden muss. Welchen Beitrag müssen Politik, Bildungssektor und die Gesellschaft leisten, um Wissenslücken zu schließen und Antisemitismus wirksam zu bekämpfen? Wie kann verhindert werden, dass aus Unwissenheit oder Angst vor dem Fremden Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden entstehen? Welche Rolle spielt die Wahrung der Religionsfreiheit in unsren Gesellschaften? Und welche Zukunft hat jüdisches Leben in Deutschland und Europa? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte beachten Sie, dass vor Einlass eine Taschen- und Ausweiskontrolle sowie eine Überprüfung des 3G-Status vorgenommen wird.