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Unter dem Titel „Schauplatz Dorf“ widmet sich das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim der Lebenswirklichkeit der im Dorf Veitshöchheim und in der fränkischen Region lebenden Juden. Es geht um Netzwerke, Verflechtungen, Trennungen, Alltäglichkeiten und Diskrepanzen, die jüdisches Leben in einem Dorf bestimmt haben. Die im Museum ausgestellten Objekte stammen vorwiegend aus der Genisa – einer Ablage im Dachboden der Synagoge. Gefunden wurden dort z.B. Reste von nicht mehr brauchbaren Torarollen, liturgische Schriften, aber auch viele profane Texte des täglichen Lebens. Diese Fragmente und Schnipsel ermöglichen einen facettenreichen Blick in den jüdischen Alltag vergangener Zeiten. Über die Arbeit und den Umgang mit diesen Resten berichtet Martina Edelmann in ihrem Vortrag. Dr. Martina Edelmann leitet das jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim mit Synagoge Veitshöchheim.

Veranstalter: Museen Miltenberg, Hauptstr. 169-175, 63897 Miltenberg, Tel. 09372 668-504