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Die Biografie des Direktors des jüdischen Museums in München, Bernhard Purin, weist eine Reihe bemerkenswerter, beruflicher Stationen auf. 1990 war er Projektleiter für den Aufbau des jüdischen Museums Hohenems (Vorarlberg), 1992/93 am jüdischen Museum Wien, bevor er 1995 die Leitung des Jüdischen Museums Franken Fürth/Schnaittach übernahm. 2002 berief man ihn als Gründungsdirektor nach München. Als 2017 im Depot des Museums für Franken in Würzburg sensationell Kisten mit über 200 jüdischen Kultobjekten gefunden wurden, entwickelte sich eine Kooperation zwischen den Museen in München und Würzburg. Purin konnte in detektivischer Kleinarbeit fast alle Objekte identifizieren, darunter einen großen Leuchter, ursprünglich aus der Miltenberger Synagoge. Darüber und zu neuesten Forschungen anderer Kultgegenstände wird Purin in seiner fesselnden Art berichten. Es gab auch überraschende Ergebnisse zu den Miltenberger Purimtellern.