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Die barocke Synagoge von 1730 und ein ehemaliges jüdisches Wohnhaus von 1738 bilden heute das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim. Unter dem Titel „Schauplatz Dorf“ widmet sich die neue Dauerausstellung in den verschiedenen Räumen des Museums der Lebenswirklichkeit der hier im Dorf und in der Region lebenden Juden. Es geht um Netzwerke, Verflechtungen, Trennungen, Alltäglichkeiten und Diskrepanzen, die jüdisches Leben in einem Dorf bestimmt haben. Die ausgestellten Objekte stammen aus der Genisa – einer Ablage im Dachboden der Synagoge. Dort wurden nicht mehr brauchbare Thorarollen, liturgische Schriften, aber auch viele profane Texte abgelegt. Die Schriften ermöglichen den Besuchern einen facettenreichen Blick in den jüdischen Alltag vergangener Zeiten. Im Rundgang durch die Gebäude wird die Ausstellung, die 2019 neu eröffnet wurde, vorgestellt.