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Wenigen ist heute bewusst, dass zahlreiche Orte, Gebäude, Häuser und Plätze unserer Heimatstadt Hof in der Zeit des Nationalsozialismus Orte der Verfolgung und der einsetzenden Vernichtung jüdischer Mitbürger waren – aber eben in den Jahren davor auch Orte jüdischen Lebens, Arbeitens, Wirtschaftens, Lernens, Familienglücks und -leids, kurz: jüdischer Normalität.
Im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Schicksale der jüdischen Hofer im Nationalsozialismus“, der 2018 von der Hermann- und Bertl-Müller-Stiftung ausgeschrieben wurde, hat die Arbeitsgruppe Schule ohne Rassismus des Schiller-Gymnasiums Hof diese wenig bekannte Geschichte der Familien jüdischer Hofer durch eine Web-Anwendung sichtbar gemacht. Diese Orte werden nun dauerhaft im Stadtbild durch Stelen markiert.

Referentin: Eva Döhla, Oberbürgermeisterin
Gebühr: kostenlos